Anglo-Saxon Israel

The official website of the Ecclesiastical Council for the Restoration of Covenant Israel (ECRCI), an organization of Christian Identity pastors, teachers, and researchers who have dedicated themselves to the awakening of the Anglo-Saxon, Celtic and Caucasian peoples as the true and only descendants of the Twelve Tribes of Israel.

"Yahweh will enter into judgment with the elders of His people." -- Isa. 3:14.
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Kapitel 11:

Der Nazaräer

„...daß der Name des HERRN gefürchtet werde vom Niedergang und seine Herrlichkeit vom Aufgang der Sonne, wenn er kommen wird wie ein aufgehaltener Strom, den der Wind des HERRN treibt. Denn denen zu Zion wird ein Erlöser kommen und denen, die sich bekehren von den Sünden in Jakob, spricht der HERR. Und ich mache solchen Bund mit ihnen, spricht der HERR: mein Geist, der bei dir ist, und meine Worte, die ich in deinen Mund gelegt habe, sollen von deinem Munde nicht weichen noch von dem Munde deines Samens und Kindeskindes, spricht der HERR, von nun an bis in Ewigkeit." - - Jes. 59:19-21.

Darum so wird euch der HERR selbst ein Zeichen geben: Siehe, eine Jungfrau ist schwanger und wird einen Sohn gebären, den wird sie heißen Immanuel." - - Jes. 7:14.

Und du Bethlehem Ephrata, die du klein bist unter den Städten in Juda, aus dir soll mir kommen, der in Israel HERR sei, welches Ausgang von Anfang und von Ewigkeit her gewesen ist." - - Micha 5:2.

Ich bin nicht gesandt denn nur zu den verlorenen Schafen von dem Hause Israel." - - Matth. 15:24.

Ihr sollt nicht wähnen, daß ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu erfüllen." - - Matth. 5:17.

Auf dass Christen es nicht unbedeutend finden mögen, beginnt das Neue Testa-ment mit der Genealogie Jesu Christi von Adam bis zu Josef. Obwohl Marias Abstam-mung nichtgegeben wird, gibt es keinen Zweifel darüber, dass sie eine reinrassige Judahitin gwesen war. Maria ist dieselbe Jungfrau, die in Jesaja 7:14 prophezeit ist. „Das ist aber alles geschehen, auf daß erfüllt würde, was der HERR durch den Propheten gesagt hat, der da spricht: "Siehe, eine Jungfrau wird schwanger sein und einen Sohn gebären, und sie werden seinen Namen Immanuel heißen ", das ist verdolmetscht: Gott mit uns." - -Matth. 1:22, 23. (Für eingehende Diskussion der Ahnentafeln von Matthäus und Lukas, siehe Howard B. Rands Broschüre mit dem Titel „David’s Greater Son," Seiten 13-17.) Nazareth war im Zentrum der Provinz von Galiläa. Es müssen wesentliche Punkte bezüglich diesen beiden Namen gemacht werden.

Zuerst lesen wir in den Klageliedern 4:7: „Ihre Fürsten waren reiner denn der Schnee und klarer denn Milch; ihre Gestalt war rötlicher denn Korallen;" [Vermerken Sie, dass in der englischen King James Fassung anstatt ‚Ihre Fürsten’ ‚Her Nazarites’ (Ihre Nazaräer) steht.] Die Sprache ist ein eindeutig beschreibender Begriff für weiße Leute. Ein Punkt, der hier erwähnt werden muss ist der, dass semitische Bildhauerkunst und Münzengesichter keine hakenförmige Nasen oder schräge Stirnen von jüdischen Gesichtern zeigen. Das semitische Gesicht ist deutlich nordisch in seiner Erscheinung. In Ausgabe # 10 von „Covenant Answering Service", erklärt  W.G. Finlay, dass das Wort ‚Nazaretgh’ eine genealogische Nebenbedeutung hat. „..ich habe den Eindruck, dass das Wort ‚Nazareth’ wahrscheinlich eher von dem hebräischen Wort  ‚nazar’ herstammt als von irgeneiner anderen Herkunft, so wie ‚netzer’, ein ‚Zweig’..bedeutet ,nazar’: ‚sich fernhalten’...sich enthalten...beiseitelegen...’ Demanch scheint ‚Nazareth’ ein beiseite gelegtes Volk zu bezeichnen, eine geschützte Gruppe von wahren Israeliten, von denen Christus sagen könnte, dass Er ‚zu seinen eigen gekommen sei’..." - - - S. 2. Nach Jacob E. Conner in seinem Buch „Christ was Not a Jew", kehrte ein euro- päisches Element zwei Jahrhunderte vor der Ankunft Christ nach Palästina zurück. „Diese waren die weit umherwandernden Gallie, die sich von der Armee von Brennus in 278 -77 v. Chr. getrennt haben, über das nördliche und südliche Kleinasien herum-wanderten, und haben sich schließlich in was als Galatien bekannt ist, angesiedelt. Sie sind nach ihrer Rasse benannt, ein Name, der in den Episteln des Apostel Paulus bewahrt wird." - - S. 27. Sie waren Israeliten aus den Verlorenen Stämmen und sie haben zu den einhei-mischen Sebuloniter, Judahiter, Benjaminiter, Leviten und Naphthaliten, neben den Skythen (Verlorene Stämme) gepasst, die sich in Galiläa um Skytopolis einige Jahr-hunderte zuvor wieder angesiedelt haben. Um 165 v. Chr. haben die Makkabäer auch die „Heiden" aus dem Galiläergebiet hinausgejagt (I Makkabäer 5: 14-24); und somit das Gebiet für die Israeliten in Sicherheit gebracht. Vers 23 sagt uns, dass Simon, der Makkbäer einige gerettete Israeliten mit sich nach Judäa zurückgebracht hat; aber es ist ziemlich wahrscheinlich, dass sie zurückgekehrt sind, sobald es für sicher war in ihre Siedelungen zurückzukehren. Der wesentliche Punkt für uns ist, dass die als Galiläa

bekannte Gegend besonders gast-freundlich zu Jesus Christus war, weil das Gebiet lange eine Hochburg israelitischen Einflusses gewesen war, während es gleichzeitig kaum dem Einfluss judäischer Schrift-gelehrten und Pharisäer unterlegen war. Im Gegensatz, diese nördliche Provinz war der Bereich der Essäer gewesen. Die Sekte war laut Josephus (Altertümer, Buch VIII, Kap. 6, Para. 9; Buch XVIII, Kap.1), die traditionellste (mosaisch) und hat die Handlungs-vollmacht der Pharisäer, die damit das alttestmentliche Gesetz fälschen, abgestritten. In Zusammenhang mit den Essäern war und ist gegenwärtig eine riesige Ver-tuschung innerhalb des heutigen Staat von Israel in Bezug auf die Schriftrollen vom Toten Meer im Gange. Diese waren sehr wahrscheinlich die Schriften der Essäer. Wir müssen die Frage stellen: Was enthüllen die Schriftrollen vom Toten Meer über die Stellung der Pharisäer, Essäer und Jesu Christi Beziehung zu den Essäern? War Johannes der Täufer ein essäischer Hoher Priester wie einige vorschlagen? Charles F. Pfeiffer sagt in seinem Buch „The Dead Sea Scrolls and the Bible": „…die Essäer haben eine getrennteBruderschaft gebildet. Sie haben sich für das einzig wahre (i.e. reine) Israel gehalten, und haben die Zusammenarbeit mit den, was sie für verdorbene, religiöse Bräuche ihrer Tage hielten, verweigert." - - S. 44.

Werner Keller erzählt uns in seinem Epos "The Bible As History": Die Essäer... waren Mitglieder eines asketischen Ordens, der in strengster Uebereinstimmung mit dem Gesetz gelebt hat... So wie ihre Aufzeichnungen bekannt geben, hat dieser jüdische [sic] Mönchsorden als ihren Leiter einen ‚Lehrer der Rechtschaffenheit’ anerkannt, der ihnen ein geheime Lebensregel offenbart hatte. Einige Gelehrte waren zuerst dazu geneigt zu sagen, dass Qumran [die essäische Gemeinde] Johannes den Täufer, Jesus und die Urkirche stark beeinflusst hatten. Diese Ansicht, welche damals für so eine Aufregung gesorgt hat, hat bei näherer Untersuchung erwiesen, unbegründet zu sein." - - S. 422.

Wenn diese Ansicht unbegründet war, wundere ich mich, was es war, dass diese frühen Gelehrten zu dieser Folgerung geführt hat. Arthur E. Palumbo, Jr., ein anderer Forscher der Schriftrollen des Toten Meers, hat auch Bedenken: „Es ist ziemlich beun-ruhigend zu erkennen, dass die über die Schriftrollen in vielen tausend Bücher und Artikel enthaltenen Aussagen nur unverbindlich bleiben können bis alles veröffentlicht ist. Vermes sagt: ‚...die Welt hat das Recht die verantwortlichen Behörden zu fragen ...was sie mit dieser bedauernswerten Situation beabsichtigen zu tun. Denn wenn nicht sofort drastische Maßnahmen unternommen werden, wird die größte...aller hebräischen und aramäischen Manuskriptentdeckungen wahrscheinlich par excellence der aka-demische Skandal des zwanzigsten Jahrhunderts.’" - - S. 16. Ein Artikel in der August 1981 Ausgabe von „The Covenant Message" dürfte zu verstehen helfen, was es ist, das die Israelis vonder Welt verstecken wollen. In Bezug auf die biblische Matriarchin Sara, sagt der Schriftsteller M. Stevens: „In der siebenten Schriftrolle vom Toten Meer, werimmer dies geschrieben hat, hat Saras Vollkommen-heiten von Kopf bis Fuß gelobt und während es inProsagedicht geschrieben war, war es folgende Beschreibung, die in den Nachrichtenmedien erschienen ist: ‚Ihre Haut war reines weiß; Sie hatte langes und hübsches Haar; Ihre Glieder waren geschmeidig und abgerundet und ihre Oberschenkel warenwohlgeformt; Sie hatte schlanke Beine und kleine Füße; Ihre Hände waren schlank und lang und so waren ihre Finger.’" Der Leser kann sich vorstellen, was für ein Aufschwung der christlichen Identitätsbewegung gegeben würde, wenn weiteres derartiges Material veröffentlicht würde! Welch mythenzerstörende Sprengbomben müssen in den Schriftrollen vom Toten Meer enthalten sein! Wieviel Dreck würde vom jüdischen Stecken vor aller Augen abge-legt werden! Somit beenden wir diese Abschweifung ung kehren zum Thema vom Naza-räer zurück: Zur Zeit Christi hatte Galiläa eine von Judäa sehr verschiedene Identität ent-wickelt. Marilyn R. Allen sagt in ihrem Artikel mit dem Titel „Jesus Was Not a Jew" aus: „Josephus…beschreibt die Galiläer als ein ganz anderes Volk als die Juden in Temperament und Idealen - - in der Tat so verschieden, dass sie nicht von derselben Rasse gewesen sein könnten. Es gab ein Tabu gegen Mischehe zwischen ihnen wie es im Jüdischen Talmud verzeichnet ist. Mit einem Wort, Christus...war ein Galiläer, und die Galiläer war keine Juden." - -S. 2, The CDL Report, Juni 1981. In Matth. 13:53, beschreibt Matthäus Jesu Beziehung zu Galiläa als „sein eigenes Land." Johannes 7:1 sagt uns: „Darnach zog Jesus umher in Galiläa; denn er wollte nicht in Judäa umherziehen, darum daß ihm die Juden nach dem Leben stellten." Petrus wurde einmal in der Nacht, in der er Christus dreimal verleugt hat wegen seines verräterischen, galiläischen Akkzents beschuldigt. (Siehe Markus 14:70 und Lukas 22: 58-60.) Also innerhalb dem benannten Land Judäa, dessen Leute als Judäer bekannt sind, gab es einen Unterschied zwischen Galiläer und Juden selbst, so gut wie einen Unterschied zwischen Judahiten und Juden. Eine heutige Parallele würde der Bezug auf schwarze Einwohner Amerikas als „Amerikaner" sein, indem sie gleichzeitig nicht als „Weiße" gesehen werden können. Der eine ist ein geopolitischer Begriff, während der andere ein Rassenbegriff ist. Lauritz Larson sagt in seinem Büchlein mit dem Titel „Israel, Judah and the Jew" aus: „Zur Zeit Jesu haben die Benjaminiter (Galiläer) abseits gelebt, und wurden von den Juden als arme Verwandte angesehen; und es ist offensichtlich, dass sie von Jerusalem geflohen sind bevor die Römer es in 70 n. Chr. eingenommen haben, wie prophezeit war, das sie tun würden. (Jer.6:1; Hos. 5:8; Lukas 21:20, 21)" - - S. 7. Es ist offensichtlich, dass sogar bis zum heutigen Tag die verschiedenen Stämme Israels eine ausgeprägte, eigene Identität bewahrten; dieses ausgeprägte Erbe hat einen Unterschied zwischen dem Haus David gegenüber dem Haus Juda innerhalb des Stammes Juda eingeschlossen. Howard B. Rand erklärt in seinem oben erwähnten Büchlein, dass die Nach-kommen des Hauses Davids, das königliche Geschlecht hat sich nicht in Mischehen mit anderen Geschlechtern eingelassen. „Die Ahnentafel unseres Herrn Jesu Christi zeigt deutlich an, dass dies eine wahre Tatsache ist. Weiterhin hebt die Bibel hervor, dass unser Herr vom Haus Davids war - - nicht vom Haus Judas - - und sicherlich nicht von einem ‚gemischtem Geschlecht’, welches Judentum vertritt. Sowohl Joseph, als auch Maria waren vom Haus Davids." - - S. 13. Offensichtlich würden von allen Familien des Stammes Juda, die familiengebundenen Erben Davids ihre Abstammung äußerst sorg-fältig hüten. Jesaja 11:1 sagt aus: „Und es wird eine Rute aufgehen von dem Stamm Isais und eine Zweig aus seiner Wurzel Frucht bringen..." Isais ist Davids Vater. Jeremia 23: 5-6 sagt uns: „Siehe, es kommt die Zeit, spricht der HERR, daß ich dem David ein gerechtes Gewächs erwecken will, und soll ein König sein, der wohl regieren wird und Recht und Gerechtigkeit auf Erden anrichten. Zu seiner Zeit soll Juda geholfen werden und Israel sicher wohnen. Und dies wird sein Name sein, daß man ihn nennen wird: Der HERR unsere Gerechtigkeit." An dieser Stelle bestätigt es sich eine vorherige Beobachtung zu wiederholen: Nirgendwo in der Bibel werden die Begriffe Jude und Israel bedeutungsgleich verwendet, und nirgends gibt es eine direkte Aussage, die besagt, dass die Juden Israel seien. Wie aus den Evangelien und aus dieser Untersuchung ersichtlich ist, gibt es keine Identität zwischen diesen zwei Gruppen, und es ist unmöglich von der Heiligen Schrift her irgend-eine Identität zwischen diesen Gruppen zu beweisen. Uebrigens war Josephus, der Geschichtsschreiber Israels und besonders über die Geschichte des Hauses Judas, aus einer reinrassischen judahitischen Familie. Josephus bemüht sich in seiner Autobiografie sehr seine Abstammung nachzuweisen, und bezeugt, dass er sie auf den Registrierämtern nachgeschlagen hat, um für sich selbst nachzuprüfen. Er hat keine Distanzierung von den Galiläern gespürt, obwohl er in Jerusalem geboren war, den ungefähr fünfzig Jahre nach dem Tod Christi ist Josephus der Statthalter Galiläas gewesen. Ein Klärungspunkt wird hier in Bezug auf die guten Feigen und die schlechten Feigen von Jeremia angezeigt. Es wird an das vorherige Kapitel über das Haus Davids erinnert, dass die "guten Feigen" die Judahiten sind, einschließlich Jechonja aus der königlicher Familie, die sich der Knechtschaft in Babylonien „zu ihrem Besten" unterworfen haben. Die schlechten Feigen sind entweder 1.) diejenigen, die in Judäa zurückgeblieben sind und gewissermaßen begonnen haben in Mischehen mit den be-nachbarten Idumäern und anderen Kanaanitern einzugehen, oder 2.) diejenigen, die letztendlich mit Zedekias Töchtern nach Aegypten und /oder Spanien und Irland geflohen sind. Es ist der erstgenannte Bestandteil der schlechten Feigen, der zur Zeit Christi aus dem „gemischten Samen" Judäas wäre. Also ist es in dieser Hinsicht erwähnenswert, dass es die Juden selbst sind, die äußerst heftig abstreiten, dass Jesus ein Jude war. Ihre eigenen Schriften sind reich an Verleugnungen - - und gehen so weit wie zu beanspruchen, dass Maria eine Hure wäre und Jesus als ein nichteheliches Kind wäre. Aber wenn es um eine judeo-christliche Fassade geht, dann vereidigen und gestukulieren die Judentumapologeten Christi und Christentums Herkunft in Judentum zugunsten von diesen Christen, die getäuscht werden müssen. Lasst uns nicht mehr getäuscht werden! H.S. Chamberlain sagt in seinen „Foundations of the XIX Century": Weimmer dieBehauptung macht, dass Christus ein Jude war, ist entweder unwissend oder unaufrichtig." - - S. 211. Jesus Christus und das Neue Testament

Jetzt wenden wir uns an das Gesetzbuch Moses im Vergleich zu den Aufsätzen der Aeltesten. Es ist eine Grundtatsache, dass das Gesetzbuch Moses verschieden von den Aufsätzen der Aeltesten ist. Die Schriftgelehrten und Pharisäer sind soweit vom mosaischen Gesetz durch ihre eigenen Traditionen abgewichen, dass Jesus sie völlig ver-urteilt hat. (Ihre Abwegigkeit und Gerissenheit wird von Josephus in Buch XVII, Kap. 2 gerechtfertigt: „Diese sind diejenigen, die Pharisäersekte genannt werden, die Fähigkeit hatten sich Königen stark zu widersetzen. Eine hinterlistige Sekte, die sie waren, und bald waren sie auf eine Stufe entbrannter Kämpfe und Unfugtreiberei erhoben." - - S. 358.) Neben Christi Traditionsablehnung (Traditionen, die später als der Talmud be-kannt werden), hält sich Jesus völlig an das Erbgutbewusstsein des Haus Judas. Jesus be-stätigt so viel wie die Patriarchen und Propheten die besondere Stellung die Abrahams Samen in der Weltgeschichte zugeteilt ist. In dieser Hinsicht ist das Neue Testament thematisch zusammenhängend mit dem Alten Testament. Seine Apostel sollen sich sofort um Israel kümmern: „Diese zwölf sandte Jesus, gebot ihnen und sprach: Gehet nicht auf der Heiden Straße und ziehet nicht in der Samariter Städte, sondern gehet hin zu den verlorenen Schafen aus dem Hause Israel." - - Matth. 10:5,6. Es ist eher in seiner Betonung auf den Geist als auf den Buchstabe des Gesetzes wo Christus als abweichend vom mosaischen Gesetz des Alten Testaments gelten könnte. Es hat also gewisse Aenderungen gegeben, die für die engen Auslegungen bestimmter Gesetze von Schriftgelehrten und Pharisäern gegolten haben, obwohl Jesus, in seinem eigenen Zugeständnis, gekommen ist, um das Gesetz zu erfüllen. Es muss zugestanden werde, dass eine Religion eine etwas flexible Sache ist. Man würde er-warten, dass sie kleine Aenderungen durch die Jahre hindurch erlebt, genauso wie irgendeine andere Religion sich etwas ändert. Die Frage ist, ob die Religion sich an seine Grundprinzipien hält, oder nicht. Offensichtlich hat Jesus keine unerlaubten Aenderungen mit den Grundprinzipien vorgenommen. Der einizige biblische Beweis für irgendeine Gesetzesänderung ist in Shriften von Paulus enthalten. Im Kolosserbrief 2:14-15 sagt er aus: „...und ausgetilgt die Handschrift, so wider uns war, welche durch Satzungen entstand und uns entgegen war, und hat sie aus dem Mittel getan und an das Kreuz geheftet; und hat ausgezogen die Fürstentümer und die Gewaltigen und sie schaugetragen öffentlich und einen Triumph aus ihnen gemacht durch sich selbst." Dieses Ereignis ist scheinbar nicht in den Evangelien verzeichnet, aber wird wieder von Paul ins Gedächtnis gerufen. In seinem Brief an die Epheser, Kapitel 2, Vers 14 und 15 sagt er: „Denn er [Jesus] ist unser Friede, der aus beiden eines hat gemacht und hat abgebrochen den Zaun, der dazwischen war, indem er durch sein Fleisch wegnahm die Feindschaft, nämlich das Gesetz, so in Geboten gestellt war, auf daß er aus zweien einen neuen Menschen in ihm selber schüfe und Frieden machte," Jesu Ankunft hat das Zerwürfnis zwischen den Häusern von Juda und Israel (Verlorene Stämme) beseitigt; und die Beseitigung der als Gebote bekannte Teil des Gesetzes war zufolge Paulus’ wichtig, um das Zerwürfnis zu heilen. (Dieses Zerwürfnis wurde fünf Jahre späer in Großbritannien physikalisch geheilt, als Annas Tochter Penardim von den „guten Feigen" aus dem Perezgeschlecht König Lear aus dem Serahgeschlecht geheitatet hat. Es ist auch möglich, dass die Heilung dieses Zerwürfnisses ein Hinweis auf das spätere Zusammenwachsen der Briten mit den Sachsen unter Wilhelm den Eroberer ist.)

Wir befassen uns nur mit einem kleinen Teil des Gesetzes, weil das alttestmentliche Gesetz aus den Zehn Geboten, Satzungen, Rechten und Geboten bestanden hat. Bemerken Sie jedoch in den oben erwähnten Anmerkungungen, dass nur die Gebote betroffen waren. Das „Gebotsgesetz, das in den Verordnungen enthalten ist" war in erster Hinsicht förmlicher Art und war etwas, nach was die Priesterschaft natürlich streben würden, um ihre eigene Funktionärs-gegenwart bewahren zu wollen. Es war nicht das ganze alttestamentliche Gestez, das die Einhaltung derZehn Gebote einschliessen müsste, sindern nur die Gebote (Verord-nungen), die zum „Kreuz genagelt wurden." Die Aussage von Paulus, die „Unter der Gnade"-Theorie Befürworter immer zitieren ist: „Denn die Sünde wird nicht herrschen können über euch, sintemal ihr nicht unter dem Gesetz seid, sondern unter der Gnade." - - Röm. 6:14. Es ist ein logischer Fehleranzunehmen, dass Gottes Gnade das alttestmentliche Gesetz nicht einschliesst. Ion der Tat ist das alttestmentliche Gesetz Teil Gottes Gnade. Das Gesetz ist Gottes Ge-schenk für uns und zu unserem Nutzen gegeben. Aber Paulus erklärt sofort in der nächsten Zeile: „Wie nun? Sollen wir sündigen, dieweil wir nicht unter dem Gesetz, sondern unter der Gnade sind? Das sei ferne! Wisset ihr nicht: welchem ihr euch begebet zu Knechten in Gehorsam, des Knechte seid ihr, dem ihr gehorsam seid, es sei der Sünde zum Tode oder dem Gehorsam zur Gerechtigkeit?" -- Röm: 6:15,16. Wenn Sie nicht dem Gesetz gehorchen, können Sie nicht Gottes Knecht sein. Gnade und das Gesetz gehen miteinander, Eine Person benimmt sich gut unter dem Einfluss von Gnade und begeht keine Sünde, nur aus Respekt vor dem Gesetz und Verständnis für das Gesetz! Auf keine Weise kann dies als Aufhebung des alttestmentlichen Gesetzes interpretiert werden! Hier haben wir anderes Aussagebeispiel, das aus dem Zusammenhang genommen wird, und seine Erklärung wird von denen übersehen, die etwas in der Bibel stehen haben wollen, was sie haben würden. Die Ursache dieser Verwirrung möge in der Tatsache liegen, dass Christen miss-verstanden haben was bei „Glauben" bedeutet ist und wichtiger „der Glaube", denn es gibt einen großen Unterschied zwischen den zwei. Unter keine Umstände kann „Glaube unserer Väter Abraham, Isaak und Jakob" mit irgendetwas anderem als das mosaische Gesetz verwechset werden. Das ist genau das, in das sie Glauben geschenkt haben. Eine einfache Angelegenheit des Verhältnisworts kann einen himmelweiten Unterschied in der Satzbedeutung machen. Ziehen Sie zum Beispiel Galater 2:20 in Erwägung: „Denn was ich jetzt lebe im Fleisch, das lebe ich in dem Glauben des Sohnes Gottes,...," ( Lutherbibel 1545.) Vergleichen Sie es zu: „... was ich aber jetzt im Fleisch lebe, lebe ich im Glauben, [und zwar im Glauben] an den Sohn Gottes,..." ( Eberfelder 1985 Fassung. ) Offensichtlich macht die Lutherbibelübersetzung einen unmissverständlichen Hinweis auf den Glauben unsere Väter, auf die sich Jesus als „das Gesetz und die Propheten" bezieht. Das ist DER GLAUBE. Das ist weit entfernt von einfachen „Glauben in" die Heilige Schrift, weil das Bibelverständinis von jemanden alles andere als richtig sein kann; deshalb ist „Glauben an" eine viel schwächere Aussage und scheinbar eine falsche Uebersetzung. Es lässt die Tür für Dummheit weit offen, und zwar an was immer Leute glauben könnten. Oder, um es ganz prägnant auszudrücken: Glauben Sie an Jesus oder den Glauben von Jesu? Die erstgenannte Andeutung ist nichts als ein bedauernswerter Ersatz der letzteren, die das einzig Wahre ist. Abermals: „Wer Sünde tut, der tut auch Unrecht, und die Sünde ist das Unrecht." - - I Johannes 3:4. Das Neue Testament war ebenso viel unnachgiebig mit dem Gehorsam des Gesetzes wie das Alte Testament. Jesus ist gekommen, um das Gesetz zu erfüllen und um zu zusehen, damit wir es ebenso erfüllen. („Ihr sollt nicht wähnen, daß ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu erfüllen." - - Matth. 5:17 .) Dist der Grund, warum er das Beispiel versehen hat, wie er es erfüllen wird. (Siehe Psalmen 19).) Es ist keine Abweichung zulässig, was Mischehe und die Zehn Gebote betreffen; und Jesus hat diese Regeln völlig eingehalten. (Matth. 3:17.) Zuzüglich, falls wir zuge-stehen, dass Jesus der Sohn Gottes ist, dann können wir annehmen, dass jede Fehler im Gesetz, die auf Moses zurückzuführen sind, von Jesus aufgeklärt werden wird. Aber Mose hat aber die letztendliche Aenderung zur „Beschneidung des Herzens" vorausgesehen. „Und der HERR, dein Gott, wird dein Herz beschneiden und das Herz deiner Nachkommen, daß du den HERRN, deinen Gott, liebst von ganzem Herzen und von ganzer Seele, auf daß du leben mögest." - - 5. Mose 30:6. Nun, dieses ist die Bedeutung von Gottes Segen: Die Beschneidung des Herzens! Das ist etwas ganz Neues. Das Alte Bund Israel hat die Fürsprache der Priesterschaft und seiner Rituale für die Vergebung der Sünden benötigt. Das Neue Bund Israel braucht keinen Fürsprecher außer Jesus Christus. Diejenigen, die darauf bestehen, dass körperliche Beschneidung noch verlangt ist, haben ihre Bibeln nichtsehr sorgfältig gelesen. Es gibt nur zwei große Aenderungen, die Jesus ausspricht: 1.) die Abschaffung der Tieropfergaben zugunsten von persönlichen Opfern, und 2.) die Aenderung des Beschneidungskonzepts der Vorhaut auf die „Beschneidung des Herzens." Die anderen Abänderungen, wie wir gesagt haben, gelten auch für das förmliche Gesetz, das in Ge-boten enthalten ist. Der Priesterritus ist abgeschaffen worden, weil Christi Opfer unsere Herzen und Seelen erlöst hat, so dass wir fähig sind sein Gesetz zu verstehen, i.e. es zu internalisieren. In Bezug auf die erste, große Abänderung, könnte sogar gesagt werden, dass Jesus das letzte Tieropfer war. Jesus hat die ganze Auffassung des Opfers weltlicher Dinge an Gott für persönliche Sündenerlösung durch seinen beispielhaften, opfernden Tod aufge-hoben. Die ganze Auffassung des Opfers ist eher von außen nach innen gedreht worden. Aufopferung soll etwas sein, das innerhalb der Einzelperson geschieht. Es ist Selbst-verleugnung hinsichtlich Versuchung im Gegensatz zu dem Angebot eines materiellen Besitzes, um ein Bittgesuch für vergangene und zukünftige Untaten zu erhalten. Der Unterschied ist epocheerschütternd. Man muss eher seine schlechten Gewohnheiten und sündhaftes Verhalten aufopfern, als weitergeführte, rituelle Vergebung am Opfertisch als gegeben vorauszusetzen. Diese Auffassungsänderung der Opfer hat enorme Auswirkungen auf die Priesterschaft gehabt. Das rituelle Blutbad an den Opfertischen war im Mittelpunkt ihres Einflusses auf die Volksmeinung. Sie waren die einzigen Fürsprecher zwischen den Leuten und Gott, der Seinen wirklichen oder eingebildeten Zorn mildern könnte. Die zweite große Aenderung von der Beschneidung der Vorhaut bis zur Be-scheidung des Herzens betrifft die Hartherzigkeit der Leute. Die ursprüngliche Absicht der Vorhautbeschneidung galt Israeliten von Nichtisraeliten unterscheiden zu helfen. Aber, seitdem so viele Kanaaniter diesen Brauch bis zu Christi Zeit angenommen hatten, war es kaum wert sich darüber weiterhin zu kümmern. Dieser Teil des Gesetzes ist im wörtlichen Sinne außer Gebrauch. Obwohl Jesus von einigen Pharisäern wegen „Gesetzesfälschung" angeklagt werden könnte, gibt es kaum eine weitere Rechtfertigung für so eine Behauptung, be-sonders seitdem dieser Wandel von Mose vorhergesehen war. Diese Angelegenheit der Beschneidung des Herzens war sogar von Jeremia geweissagt worden. „Siehe, es kommt die Zeit, spricht der HERR, da will ich mit dem Hause Israel und mit dem Hause Juda einen neuen Bund machen;... sondern das soll der Bund sein, den ich mit dem Hause Israel machen will nach dieser Zeit, spricht der HERR: Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben und in ihren Sinn schreiben; und sie sollen mein Volk sein, so will ich ihr Gott sein;" - - Jer. 31:31, 33. Bemerken Sie hier, das der neue Bund immer noch mit Israel ist. t Der Bund ist nur für Israel, obwohl die Evangelien für alle Leute sind. Wie müssen sorg-fältig sein, die Bünde nicht mit den Morallehren zu verwechseln. Das sind eindeuting zwei verschiedene Dinge. Weiterhin beweisen die Evangelien, dass Jesus weiser und praktischer als die Staatskirche war. Obwohl er gekommen ist, um das Gesetz zu erfüllen, ist er auch gekommen, um sie als das „Buch des Lebens" wieder herzustellen. Das heisst Leben und eigene Erfahrungen sollen mit dem geschriebenen Gesetz verflochten werden. Mit anderen Worten kann das geschriebene Gesetz nicht alle Umstände behandeln; deshalb kommt es auf uns an, unseren gottgegebenen Verstand, Demut und Gnade anzuwenden und den Entwurf anzunehmen und ihn auf die Wirklichkeit mit Gerechtig-keitssinn und Barmherzigkeitsgefühl anzuwenden. Die jüdische Methode mit diesem Problem umzugehen, war immer mehr Gesetze zu schreiben. Diese Tyrannei von Regeln und Vorschriften garantiert den blamierenden Effekt dieser Methode. Es ist das Wesen der bürokratischen, pedantischen und Schreibmentalität. Jesus hat diese bürokratische und spitzfindige Hartherzigkeit zugunsten von Demut und Barmherzigkeit völlig abgelehnt. Man kann den Unterschied zwischen dem GOTT Jesu im Gegensatz zu dem gott der Pharsäer deutlich sehen. Der Zweck des Gottes der Pharisäer sollte ihre Sekte an der Macht lassen. Ihr Gott hat sich nicht mit der Leidensverbesserung der Menschen befasst. „Regeln sind Regeln" war ihre Antwort, wenn jemand unglücklicklicherweiser in ihrem Autoritätsgespinst hängen ge-blieben war. Sogar, wenn sie selbst strafbat waren, haben sie das Gesetz nicht beachtet, als ob es nicht vorhanden wäre. Ihre Einstellung hieß "Regeln werden gemacht, um gebrochen zu werden", wenn das Gesetz auf sie selbst zugetroffen hat. Jesus ist in diesen Morast von Betrug, Verderbnis, Habgier und Unterdrückung gekommen. Es ist wirklich bemerkenswert, dass ein bescheidener Zimmermann von Nazareth so einen tiefgründigen Eindruck auf die Welt gemacht hat; aber es war offensichtlich vorherbestimmt. Der Symbolismus Christi niedriger gesellschaftlichen Stellung ist an uns nicht verschwendet. Die Morallehre ist sehr deutlich: Es heisst, dass typisch den Etablierten und denjenigen in einflussreichen Positionen ihr Weltbild von zwei Hauptbetrachtungen verfälscht werden wird: 1.) weltliche Begierden, und 2.) Angst, was sie haben zu verlieren. Diese zwei Dinge verhindern die Führungsschicht mit der Notlage des Durchschnittsbürgers zu sympathisieren. Dasselbe gilt für die Intellektuellenklasse, die sich das Sonderrecht anmaßen, Entscheidungen ohne der Volkseinwilligung zu treffen, nachdem sie ihre Stellung erreicht hatten und/oder sich selbst als die Vorgesetzen über das gewöhnliche Volk auf eine eingebildete Weise darstellen. Auf der anderen Seite ist die Perspektive des ge-wöhnlichen Volkes (Landwirte, Zimmermänner, Schmiede, etc.) besonders wenig ein Gesprächsthema für Hintergedanken. Er (der Normalbürger) erwartet ganz unschuldig und eher naiv, dass das Gesetz für alle gleichermaßen gelten soll. Es ist aus diesem Grund, dass die Perspektive des Normalbürgers mehr im Einklang mit der Natur und den Bedürfnissen und Wünschen der Menschheit steht. Es ist aus diesen Reihen, und möglicherweise nur aus diesen Reihen, dass ein wirklich aufrichtiger und wohlwollender Führer kommen kann. Wie dem auch sei, es ist in der Tat, dass der Heiland von diesen Reihen gekom-men ist. Es ist auch wahr, dass von seiner Geburt an sowohl die kirchlichen, als auch die politichen Einrichtungen alles getan haben, das sie konnten, um ihn zu neutralisieren. Herodes hat versucht seine Geburt zu verhindern und die Pharisäer haben ihn letztendlich gekreuzigt. Wenn es auch nicht ungewöhnlich ist für einen Vorsitzenden aus den Reihen des gewöhnlichen Volkes abzustammen, ist es für so einen Mann, nachdem er den Rängen der Herrscherklasse beigetreten ist, sehr selten treu zu bleiben. Die vier Evangelien sind dieGeschichten Christi Kampf gegen die Theokratie seiner Zeit. Es gibt keinen Zweifel, dass das Thema über Christi Kampf mit der pharasäischen Theokratie von gleichwertiger Bedeutung ist, während es zahlreiche Gleichnisse und Geschichten mit einer Moral gibt, die für uns die Prinzipien des alttestamentlichen Gesetzes erklären. Das ist eine ziemlich erstaunliche Tatsache, soweit dieser Kampf so wenig Diskussion von heutigen Geistlichen empfängt. Folglich muss diese Geschichte als die „verlorene Nachricht der Bibel" bezeichnet werden. Die wenigen Hinweisen, die man bezüglich des Umwerfens der Tische von den Geldwechslern im Tempel hört, und die gelegentlichen Verweise auf die Pharisäer, die sich verschwört haben den Herrn zu kreuzigen, werden dieser wichtigen Stelle, die diese Thematik in der Bibel hat, nicht gerecht. Das Neue Testamnet hat zweifellos zwei Hauptthemen. Das eine ist seelisch und moralisch. Das andere ist politisch. Es ist für den schlechten Ruf der Institutionschristenheit, dass sie das letztere so offensichtlich über-sehen. Für jede 19 Predigten über das erstgenannte Thema gibt es nur 1 oder zwei über das letztere - - gewöhnlich für die Osterzeit zurückgestellt.

Jesus Gegen die Pharisäer

Wir werden uns auf das Evangelium nach Matthäus konzentrieren. Kapitel 3 beginnt mit der Einleitung von Johannes dem Täufer. Johannes der Täufer ist vom Anblick einer Gruppe von Mitgliedern der Herrscherklasse konfrontiert worden, während er die Mengen im Jordan getauft hat: „Als er nun viele Pharisäer und Sadduzäer sah zu seiner Taufe kommen, sprach er zu ihnen: Ihr Otterngezüchte, wer hat denn euch gewiesen, daß ihr dem künftigen Zorn entrinnen werdet? Sehet zu, tut rechtschaffene Frucht der Buße! Denket nur nicht, daß ihr bei euch wollt sagen: Wir haben Abraham zum Vater. Ich sage euch: Gott vermag dem Abraham aus diesen Steinen Kinder zu erwecken." - - Verse 7 – 9. Die Heuchler der Herrscherklasse waren gekommen, um mit ihrem Glauben zu protzen, weil die weitverbreitete Meinung erfordert hat, dass sie für ihre Aktivitäten das Einverständnis eines gefragten Propheten zeigen. Denn denjenigen, die vom Geschlecht Abrahams waren, hat Johannes geraten nicht zu denken , dass sie Buße entrinnen könnten. Er hat sie herausgefordert diese Möglichkeit für Buße ernst zu nehmen. Außerdem haben die Pharisäer Taufen gegeben, aber in kleinem Umfang, denn diese Priesterschaft hat bereits das Taufritual verdorben. Sie hat es dazu verwendet reiche Witwen und Nichtisraeliten in den Gemeindeschoß zu locken, der gesetzlich nur für rein-rassige Israeliten vorbemerkt war. Das war ihre „Taufe der Bekehrten", d.h. Bekehrte zum Glauben. Das Thema über Taufe von den Pharisäern wird in einer ausgezeichneten Broschüre von Clifton A. Emahiser mit dem Titel „Special Notice to All Who Deny Two Seedline, #8" behandelt. (Siehe Bibliographie für Addresse.) Im Wesentlichen hatten die Pharisäer über einen Nichtpharisäer gehört, der sich in ihre Tätigkeit einmischte; aber Johannes hat sie Herankommen gesehen und hat sie als Heuchler beschuldigt. Zu denen, die er getauft hat, hat er gesagt: „Ich taufe euch mit Wasser zur Buße; der aber nach mir kommt... der wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen... Zu der Zeit kam Jesus aus Galiläa an den Jordan zu Johannes, daß er sich von ihm taufen ließe." Aber Johannes hat Einspruch erhoben, dass er unwürdig sei und Jesus sollte ihn taufen. „Jesus aber antwortete und sprach zu ihm: Laß es jetzt also sein! also gebührt es uns, alle Gerechtigkeit zu erfüllen. Da ließ er's ihm zu." - - Vs. 11 – 15. Kapitel 4 berichtet Satans drei Versuchungen Christi in der Wildnis. Die dritte Versuchung bezieht sich auf Weltmacht: „Wiederum führte ihn der Teufel mit sich auf einen sehr hohen Berg und zeigte ihm alle Reiche der Welt und ihre Herrlichkeit und sprach zu ihm: Das alles will ich dir geben, so du niederfällst und mich anbetest. Da sprach Jesus zu ihm: Hebe dich weg von mir Satan! denn es steht geschrieben: "Du sollst anbeten Gott, deinen HERRN, und ihm allein dienen." - - Vs.8 – 10.

Weltmacht ist in der Tat einer der größsten Versuchungen. „Und verließ die Stadt Nazareth, kam und wohnte zu Kapernaum, das da liegt am Meer, im Lande Sebulon und Naphthali," - - Vs. 13. Dieses biblische Beweisstück weist nach, dass zur Zeit Christi Nachkommen aus den Stämmen Sebulon und Naphtali immer noch entlang der Seeküste gewohnt haben. Verse 14 bis 16 sagen aus, dass dies die Weissagung erfüllt, dass die Kinder Sebulons und Naphtalis, die in Dunkelheit leben, ein großes Licht sehen würden (Jesaja 9:1,2). Als nächstes beginnt Jesus seine Apostel unter seinen Brüdern, seinen israelitischen Gefährten, auszuwählen. Petrus, Andreas, Jakobus und Johannes, alle Galliläer, sind die ersten auserwählt zu werden. In der Bergpredigt stellt Jesus Rechtschaffenheit ins rechte Licht: „Denn ich sage euch: Es sei denn eure Gerechtigkeit besser als der Schriftgelehrten und Pharisäer, so werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen." Hier werden die Wächter des alttes-tamentlichen Gesetzes und des Himmelreiches für ihre Aufgabe untauglich erklärt. Es gibt keinen Zweifel, dass dieselbe Kritik heute auf viele Rechtsanwälte und Pastoren zutrifft. Und derselbe Rat trifft heute zu: Es sei, dass Ihre Rechtschaffenheit besser sei als die der Rechtsanwälte und Pastoren, sollten Sie in keineswegs berücksichtigt werden das Himmelreich zu verdienen. „Und wenn du betest, sollst du nicht sein wie die Heuchler, die da gerne stehen und beten in den Schulen und an den Ecken auf den Gassen, auf daß sie von den Leuten gesehen werden." Man kann sich die hin und her schaukelnden Köpfe der Rabbiner vorstellen, während sie ihre vorgeschriebenen jüdischen Gebete an der Klagemauer rezitieren! Wie sollen sie angesichts dieser Anklage wegen Heuchelei gesehen werden? „Seht euch vor vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe... Darum an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen." „Und…entsetzte sich das Volk über seine Lehre. Denn er predigte gewaltig und nicht wie die Schriftgelehrten." Moral: Nehmen Sie sich in Acht vor etablierten Hochstaplern. Sie ziehen einen großen Gewinn aus Ihrer Leichtgläubigkeit und bedingungloser Treue. Wer würde sich wagen so eine Glaubenslehre zu unterrichten? Wer würde es wagen die Leute zu ihrer geistigen Konditionierung seitens der Herrscherklasse wachzu-rütteln? Wer ist dieser Verrückte, der lehrt, dass die Lage nicht so ist, wie sie erscheint. Warum verdirbt er unseren wehmütigen Schlaf und unser falsches Sicherheitsgefühl? „Und siehe, da brachten sie zu ihm einen Gichtbrüchigen, der lag auf einem Bett. Da nun Jesus ihren Glauben sah, sprach er zu dem Gichtbrüchigen: Sei getrost, mein Sohn; deine Sünden sind dir vergeben. Und siehe, etliche unter den Schriftgelehrten sprachen bei sich selbst: Dieser lästert Gott. Da aber Jesus ihre Gedanken sah, sprach er: Warum denkt ihr so arges in euren Herzen? Welches ist leichter: zu sagen: Dir sind deine Sünden vergeben, oder zu sagen: Stehe auf und wandle?" - - Kapitel 9:2 – 5. Jesus hat die Schriftgelehrten wegen ihres Mangels an Glauben und Wissen zurecht-gewiesen, indem er gesagt hat, dass Krankheiten des Körpers mit den Sünden der Seele verbunden sind. Wahre Heilung wird durch die Vergebung von Sünden vollbracht. Das sollte ihnen beweisen, dass er der Sohn Gottes ist und die Vollmacht hat Sünden zu ver-geben. Es ist offensichtlich, dass die Pharisäer so versessen darauf waren ihre geistige und politische Macht zu bewahren, dass Vergebung das Letzte war, das ihnen in den Sinn gekommen ist.

Nachdem Jesus, Matthäus, einen Buchhalter als seinen Apostel ausge-wählt hatte, wird er wieder von den Pharisäern konfrontiert. „Und es begab sich, da er zu Tische saß im Hause, siehe, da kamen viele Zöllner und Sünder und saßen zu Tische mit Jesu und seinen Jüngern. Da das die Pharisäer sahen, sprachen sie zu seinen Jüngern: Warum isset euer Meister mit den Zöllnern und Sündern? Da das Jesus hörte, sprach er zu ihnen: Die Starken bedürfen des Arztes nicht, sondern die Kranken. Gehet aber hin und lernet, was das sei: "Ich habe Wohlgefallen an Barmherzigkeit und nicht am Opfer." Ich bin gekommen die Sünder zur Buße zu rufen, und nicht die Gerechten." Die Pharisäer haben sich natürlich nicht wirklich mit Buße befasst. Sie haben sich mit der Erhaltung ihres geistigen und materiellen Kastensystems beschäftigt, mit dem sie sich über die Menschen erhoben haben und denen sie dienen sollten. Sie waren kleine Tyrannen und elitäre Bürokraten: Arzt, Rechtsanwalt, Pastor und Richter, alle in eins zusammengerollt! „Und Jesus ging umher...lehrte...und predigte das Evangelium von dem Reich und heilte allerlei Krankheit...Und da er das Volk sah, jammerte ihn desselben; denn sie waren verschmachtet und zerstreut wie die Schafe, die keinen Hirten haben. Da sprach er zu seinen Jüngern: Die Ernte ist groß, aber wenige sind der Arbeiter. Darum bittet den HERRN der Ernte, daß er Arbeiter in seine Ernte sende." - - Vs. 35 – 38. Jesus ist der Herr der Ernte. Es hat keinen Sinn zu versuchen schlechte Feigen zu ernten. Nur die guten Feigen werden geerntet werden. Es ist für die Kinder Israels erforderlich zum Herrn der Ernte zu beten, wenn sie jemals erwarten, dass das Joch Kains von ihren Hälsen abgenommen werde.

Kapitel 10 beginnt mit einer Erzählung über die zwölf Apostel. Jesus befiehlt ihnen: „Gehet nicht auf der Heiden Straße und ziehet nicht in der Samariter Städte, sondern gehet hin zu den verlorenen Schafen aus dem Hause Israel." Diese Stelle macht eindeitig, dass Christus von den Aposteln verlangt hat, dass sie ausschließlich zu den wahren Israeliten predigten. Gegensätzlich zu handeln würde so sein wie „Perlen vor die Säue" werfen, um eine ähnliche Stelle zu zitieren. Kapitel 10 erwähnt, dass zwei von den Aposteln keine Benjamiten waren. In der englischen König James Bibel Version verweist man auf Simon als einen „Kanaaniter", aber in der aramäischen Fassung heißt es einfach „Zelot". Die Zeloten, die aus der makkabäischen Zeit stammten, waren Judahiten aus dem Stamm von Judah, die das mosaische Gesetz begünstigten und Judäa von äußerem Einfluss getrennt hielten, einschließlich griechischen oder römischen oder idumäischen. Das würde zeigen, dass Simon ein Angehöriger des Stamm von Judah war. Der Fall von Judas Ischariot ist etwas komplizierter. Es ist möglich, dass Judas ein Mischling aus dem Stamm Judah und von Idumäa war. In dem Büchlein „The Cain-Satanic Seed Line" sagt uns Bertrand Comparet: „Ihre Bibel nennt ihn Judas Ischariot: und es gibt kein Wort wie ‚Ischariot’...Es ist eine Verf älschung des hebräischen Wortes ‚Ish Kerioth’, was ein Mann aus Kerioth bedeutet - - und Kerioth ist ein kleiner Ort im südwestlichen Teil Judäas , unten im Gebiet, das von den Edomitern besiedelt ist." - -Seiten 23, 24. „Zu der Zeit ging Jesus durch die Saat am Sabbat; und seine Jünger waren hungrig, fingen an, Ähren auszuraufen, und aßen. Da das die Pharisäer sahen, sprachen sie zu ihm: Siehe, deine Jünger tun, was sich nicht ziemt am Sabbat zu tun." Jesus antwortet, indem er sie für ihre Erbarmungungslosigkeit und ihr selbstgerechtes Beharren auf die Paragraphen des Gesetzes verurteilt und zur gleichen Zeit brechen sie dieselben Gesetze, was dem Volk unbekannt ist. Die allgegenwärtigen Pharisäer haben die Leute bedrückend beobachtet, so wie Kommunismus’ großer Bruder prüfen sie ihre täglichen Bewegungungen nach. Man kann die totalitäre Richtung dieser Elitegruppe sehen.

Und siehe, da war ein Mensch, der hatte eine verdorrte Hand. Und sie fragten ihn und sprachen: Ist's auch recht, am Sabbat heilen? auf daß sie eine Sache gegen ihn hätten. Aber er sprach zu ihnen...Darum mag man wohl am Sabbat Gutes tun...Da gingen die Pharisäer hinaus und hielten einen Rat über ihn, wie sie ihn umbrächten. Aber da Jesus das erfuhr, wich er von dannen." Barmherzigkeit spricht offenbar gegen die Autorität des Mammons. Für diese Heuchler, die Macht fest im Griff haben, ist es nicht wichtig, ob die Gesetze gerecht und fair sind. Es ist wichtiger, dass die Gesetze befolgt werden und dass die Machtstellung der Rechtsanwälte, Priester und Richter nicht in Frage gestellt wird. Das ist die Gerechtigkeit von denen, die Mammon anbeten. Das ist die Gerechtigkeit der talmudischen Rabbiner.

Jesus wurde so ein populärer Heiler, dass Leute aus entfernten Ländern gekommen sind. Sein Ruf hatte sich im Ausland ausgebreitet. Für die Regierungssekte Judäas, den Pharisäern, wurde dies eine unerträgliche Situation. Jesus hat ihren Würgegriff auf die Volksmeinungen geschwächt und deshalb haben sie ihn angeklagt vom Teufel besessen zu sein. „...sprachen sie: Er treibt die Teufel nicht anders aus denn durch Beelzebub, der Teufel Obersten. Jesus kannte aber ihre Gedanken und sprach zu ihnen... So denn ein Satan den andern austreibt, so muß er mit sich selbst uneins sein; wie kann denn sein Reich bestehen?...Ihr Otterngezüchte, wie könnt ihr Gutes reden, dieweil ihr böse seid? Wes das Herz voll ist, des geht der Mund über." - - Vs. 24,25, 34.

Es muss berücksichtigt werden, dass das Wort ‚Generation’ Nachwuchs als eines seiner Bedeutungen hat. Jesus nimmt ständigen Bezug auf die schlechten Bäume, die schlechte Früchte erzeugen. Auf der anderen Seite, ist es völlig verständlich wie schlechte Traditionen von einer zur anderen Generation weitergegeben werden können, egal, ob jemand an die Teufelssaatgutlehre der Bibel glaubt oder nicht. Wucher, Bewusstseinskontrolle, wirtschaftliche Manipulationen, Elitedenken and viele andere üble Methoden sind in der pharasäischen Tradition verschanzt worden. Ihre Macht über ihre Leute ist praktisch unbeschränkt. Da sie Religion, Schulbildung, (einschließlich Geschichte !), Rechtswissenschaft, Justiz, Wirtschaft und Kultur kontrollieren, haben sie eine totalitäre Theokratie hergestellt. Anscheinend war der einzige Fehler in ihrem Totalitärverfahren das Schmiergeld, das sie als einen Teil ihrer Steuereinnahmen an Rom an römische Beamte zahlen mussten, um ihre Vorherrschaft aufrechtzuerhalten. Und solange sie in der Lage waren Steuern von ihren Landsleuten einzusammeln, würden die römischen Legionen ihre Vorherrschaft durchsetzen.

Infolgedessen muss eingesehen werden, dass weder die Pharisäer, noch die Sadduzäer die militärische Besatzung Roms ernsthaft angefochten haben. Ganz im Gegenteil. Das war eine sehr bequeme Beziehung. Roms Wehrmacht hat die Pharisäer an der Macht als Steuereinnehmer behalten, während die Pharisäer die Leute so weit brachten, dass sie ihnen glaubten, dass die sie in der Tat etwas Loyalität für ihre Gemeinde hatten. Die Schäfer waren Wölfe in Schafskleidern, aber die Leute verstehen nicht wie das Spiel gespielt wird. Die Pharisäer werden für ihre eigenen Leute am genausten als Verräter beschrieben, während sie eine ununterbrochene Vortäuschung und gelegentliche öffentliche Darbietung des Missfallens an Roms Imperialismus zeigen. Auf der anderen Seite konnten sie Rom immer mit einem anderen chaotischen Aufruhr drohen, falls Dinge zu schwierig für sie gemacht würden. Brauchten die Leute vielmehr etwas beunruhigende Aufklärung? Ja. Hat Jesus den Mut gehabt, die Pharsäerstrategie bloßzustellen? Wiederum, ja. Und das war sicherlich sein irdisches Verderben. Die Pharisäer konnten nicht dulden, dass man ihre täuschenden und totalitären Methoden bloßstellt. Kapitel 15 findet Jesus in Konflikt mit den Schriftgelehrten und Pharisäern vor. Er verachtet und verspottet öffentlich die „Aufsätze der Aeltesten", die sie vor den Leuten als unverletzbar hochhielten. „Warum übertreten deine Jünger... Sie waschen ihre Hände nicht, wenn sie Brot essen." wird er gefragt. Jesus gerät in paar verletzende Bemerkungen, bevor er ihre Fragen beantwortet: „Warum übertretet denn ihr Gottes Gebot um eurer Aufsätze willen? Gott hat geboten: "Du sollst Vater und Mutter ehren... Ihr aber lehret: Wer zum Vater oder Mutter spricht: "Es ist Gott gegeben, was dir sollte von mir zu Nutz kommen ", der tut wohl. Damit geschieht es, daß niemand hinfort seinen Vater oder seine Mutter ehrt, und also habt ihr Gottes Gebot aufgehoben um eurer Aufsätze willen. Ihr Heuchler, wohl fein hat Jesaja von euch geweissagt und gesprochen: "Dies Volk naht sich zu mir mit seinem Munde und ehrt mich mit seinen Lippen, aber ihr Herz ist fern von mir; aber vergeblich dienen sie mir, dieweil sie lehren solche Lehren, die nichts denn Menschengebote sind." - -Vs.1-9. Die Schriftgelehrten und Pharisäer lehrten im Gegensatz zum mosaischen Gesetz, dass es nicht notwendig sei, Seinen Vater und Seine Mutter zu ehren, und dass es eine Geschenk wäre, wenn Eltern trotz allem Ehre von ihren Kindern erhielten und dass es nicht vom Gesetz angeordnet wäre. Dieser Vers kann aber in einem anderem Licht gelesen werden, nämlich unter dem Verbot gegen Mischehe mit Nichtisraeliten. Da dieser Auftrag durch das ganze Alte Testament läuft, gibt es ausreichenden Grund zu vermuten, dass dies die wahre Bedeutung des vierten Gebotes ist. Weil einige Schriftgelehrte und Pharisäer Mischehen praktisierten, würden sie das alttestamentliche Gesetz kaum auf so eine Weise interpretieren, so dass sie sich selbst kritisierten. W.G. Finlay hat folgendes in der Ausgabe # 3 von „Covenant Answering Service" zu sagen: „Wie ‚ehrt jemand Deinen Vater und Deine Mutter’ -- natürlich denkt man daran, dass falls jede Generation seit Sara dies tun würde, Israel tatsächlich ‚den Fels anschauet, davon ihr gehauen seid, und des Brunnens Gruft, daraus ihr gegraben seid" (Jes.51:1). Falls Israel sich von ‚Ehebruch’ (englisch:adultery) in seiner Hauptbedeutung fernhalten würde, würde es das Volk nicht ’töten’ oder es so ‚bastardieren’, dass es unmöglich für den HERRN sei, das Versprechen zu erfüllen, das allein für den Samen des Bundes gemacht worden ist." - - S. 2. Dann hat Jesus endlich ihre Frage beantwortet: „Und er rief das Volk zu sich und sprach zu ihm: Höret zu und fasset es! Was zum Munde eingeht, das verunreinigt den Menschen nicht; sondern was zum Munde ausgeht, das verunreinigt den Menschen." - - Vs. 10, 11. Oder mit anderen Worten, Lügen und Heuchelei sind viel größere Verbrechen als das Nichthändewaschen vor dem Essen. Nicht so?

Dieser Typ Jesus hat sich ständig sein eigenes Grab mit den Pharisäern geschaufelt! „Da traten seine Jünger zu ihm und sprachen: Weißt du auch, daß sich die Pharisäer ärgerten, da sie das Wort hörten? Aber er antwortete und sprach: Alle Pflanzen, die mein himmlischer Vater nicht pflanzte, die werden ausgereutet. Lasset sie fahren! Sie sind blinde Blindenleiter. Wenn aber ein Blinder den andern leitet, so fallen sie beide in die Grube." Mit derAutorität Jesu eigener Worte sind die Pharisäer nicht vom Vater gepflanzt worden. Wir werden später herausfinden wer sie gepflanzt hat. In der nächsten Gegen-überstellung und dieses Mal mit den Sadduzäern und Pharisäern fordern sie ein Zeichen vom Himmel, das ihnen beweist wer er sei. Seine Antwort: „Diese böse und ehebrecherische Art sucht ein Zeichen; und soll ihr kein Zeichen gegeben werden denn das Zeichen des Propheten Jona... Jesus aber sprach zu ihnen [seinen Jüngern]... Sehet zu und hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer und Sadduzäer!" -- 16:4-6. Hier wird Jesus in einwandfreiem Einklang mit den alttestamentlichen Propheten gezeigt. Behalten Sie den Glauben. Weichen Sie nichtvom Gesetz ab. „Hütet Euch vor dem Sauerteig der Pharisäer." Aber die Apostel haben nicht verstanden, was Jesus gemeint hat! Auf unglaublich naive Weise haben sie gedacht, dass Jesus auf wirkliches Brot hingewiesen hat. „Wie, versteht ihr denn nicht, daß ich euch nicht sage vom Brot, wenn ich sage: Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer und Sadduzäer! Da verstanden sie, daß er nicht gesagt hatte, daß sie sich hüten sollten vor dem Sauerteig des Brots, sondern vor der Lehre der Pharisäer und Sadduzäer." – Vs. 11, 12. In der Tat! Hoffentlich verstehen Sie ebenfalls, liebe Christen! Der Sauerteig der Pharisäer sind die neuen Traditionen und eigennützige Erklärungen des Gesetzes, das die Pharisäer für

ihre religiöse, intellektuelle und wirtschaftliche Kartellverfolgung für

angebracht gehalten hatten. Es ist genau dieselbe Lehre, die die heutigen Rabbiner einhalten. Sehr klar und deutlich steht das Judentum in totaler Verachtung von Jesu Christi! Es es irgendein Wunder, dass die heutigen Rabbiner Jesus genauso viel hassen wie die Pharisäer und Sadduzäer ihn gehasst haben? Können Sie jetzt ihren Hass für die Christenheit verstehen?

Ernest L. Martin sagt uns in der 1984 Oktober Ausgabe von „The Foundation Commentator" über die Pharisäer in Beziehung zum mosaischen Gesetz: „... Pharsäische Glaubensvorstellungen haben viele Gesetze Moses für ungültig erklärt und und haben den Leuten gelehrt, dass sie Mose nicht mehr gehorchen mussten." - - S. 3. Heute könnte für Katholiken Vatikan II in den Sinn kommen, da die heutigen Pharisäer innerhalb der katholischen Kirche versuchen es zu schwächen, indem sie es mit ihrer „modernen" Art des Heidentums, andrerseits als Humanismus bekannt, ersetzten. Wir fahren mit Martin fort: „So viele neue und widersprüchliche Lehren sind in den jüdischen Glauben eingetreten, dass sogar heute jüdische Spitzenwissenschaftler ehrlich genug sind um zuzugeben, dass das Judentum der Zweiten Tempelperiode weit von den schriftlichen Gesetzen des Alten Testaments abgewichen waren. Ihre Lehren hatten vieles von Gottes Wort aufgehoben. Diese Tatsache ist deutlich in den Aussagen von Jesu und den Aposteln wiedergegeben." -- S.3.

Als diese neuen, nicht mosaischen Erklärungen und neuen, antimosaischen Auslegungen endlich nieder geschrieben worden sind, wurden sie als Talmud bekannt. Der Talmud ist ist das wirkliche Wesen von sowohl dem alten, als auch dem heutigen Judentum. Die Tora (die fünf Bücher Moses) ist das alte Gesetz; aber der Talmud ist die eigennützige Umdeutung der Tora, sowie ein zusätzlicher Berg von Material, das keine Aehnlichkeit mit dem mosaischen Gesetz hervorbringt. Das Judentum ist die Religion der Pharisäer, nicht die von Mose. Es gibt keine Erkenntnis dieses Themas das wichtiger als dieses Verständnis: Das Judentum ist keine Fortsetzung der Religion der Hebräer. Es ist eine Verleugnung dieser Religion und eine Umdeutung dieser Religion, die sich für die Zwecke der Thronräuberbande eignet! Bitte halten Sie für einen Moment an und lesen Sie diese letzte fettgedruckte Aussage noch einmal. Lassen Sie es eine Weile ins Bewusstsein treten. Es ist entscheidend für das Verständnis der wahren Beziehung zwischen Judentum und Christentum.

Diese Tatsachen ermöglichen uns grundsätzlich festzustellen und ohne irgendeine Angst vor biblischen Gegensatz, dass es nie so etwas wie Judeochristenheit gegeben hat, jetzt nicht gibt und auch nie geben wird. Wie hier bewiesen wird, hat das Christentum mit einer heftigen Verurteilung aller pharsäischen Dinge angefangen. Judentum hat mit einer Verdrehung der Heiligen Schrift begonnen.

Die Rabbiner haben Jesus gehasst, weil Er derjenige war, der ihren Schwindel bloßstellte! Die Rabbiner, die intellektuellen Stammerben der Lehren des Judentums sind diese Thronräuberbande! Es trifft sich, dass die meisten Juden dies selbst nicht wahrnehmen, da ihre eigene Religions- und Geschichtslehren Treueanspruch auf Mose erheben. Sie werden genauso viel von den Rabbinern getäuscht wie das fundamentalistische und etablierte Christentum. Jacob Neusner hat einen Aufsatz in der März 1985  Ausgabe von Midstream mit dem Titel „Why the Talmud of Babylon Won" veröfflicht. Während er die Mischna beschreibt, die eine vortalmudische Tradition war, erklärt er:

„ Ein Buch war deshalb heilig, weil es die Heilige Schrift in Stil, in Urheberschaft oder in (angeblichen)Ursprung fortsetzte, und deshalb eine Stelle (in wenigstens in der Meinung des Verfassers) innerhalb des Kanons fand, oder weil es eine Darstellung über die Bedeutung der Bibel bereitstellte."

„Aber die Mischna macht keine derartige Behauptung. Sie hat den biblischen hebräischen Stil völlig übersehen und hat ganz und gar in einer wirklich anderen Art von Hebräisch gesprochen. Sie schweigt über Urheberschaft durch 62 ihrer 63 Traktate (eine Generation später als der Rest stellen die Ansprüche von Abot ein Problem dar). Auf jeden Fall beinhaltet die Mischna nirgendwo die Behauptung, dass Gott die Verfasser des Dokuments inspiriert hätte... Vor allem enthält die Mischna kaum eine Hand voll von Exegesen der Heiligen Schrift. Sie spielen gewöhnlich eine belanglose und flüchtige Rolle, wo sieauftreten." „...Aber die Mischna war (und ist) das Gesetz für Israel [sic]. Sie ist sowohl im Mutterland als auch in der Uebersee in die Regierung und Gerichtshöfe des jüdischen Volkes als das maßgebende Grundgesetz der Gerichtshöfe des Judentums eingedrungen. Deshalb hat die Ankunft der Mischna die Wende im Leben der Nationalreligion kenntlich gemacht...Aber sobald man mit der für das tägliche Leben zuständigen jüdischen Regierung zu tun hatte –zum Beispiel ging man ins Gericht über den Schaden, der dem Getreide mit dem Ochsen eines Nachbars angerichtet wurde-kam man gegen das Gesetz neben dem biblischen Gesetz, dessen Grundsätze alle Angelegenheiten regelten und entschieden. Daher kam die Mischna schnell dazu dem Leben Israels gegenüberzustehen. Die Rabbiner und Weisen, die mit der Mischna vertraut waren, herrschten über dieses Leben. Ihr Anspruch auf Autoritätsausübung und auf die Berechtigung himmlische Sanktionen aufzuerlegen kam in Ueberein-stimmung mit der Mischna Verwirrung zu stiften.Hier wird die Krise völlig aufge-deckt."

Die Mischna machte dseshalb die Bildung der Talmude, seiner auslegenden Begleiter, notwendig."

Wie das alte Sprichwort heißt:„Eine Krise führt zu einer anderen." In rabbinischen Bedingungen: „Eine schlechtes Gesetz führt zu einem anderen." Auf diese Weise wurden die Meinungen und Spekulationen der Rabbiner wichtiger als „das Gesetz und die Propheten" des Alten Testaments. Jesus war weder ein Rabbiner, noch war er eine Jude; so unglaubwürdig dies auch für einige Christen sein dürfte.

Jesus Verhöhnt den Teufel

Kapitel 21 erzählt die Geschichte vom Palmsonntag und den siegreichen Ritt Jesu auf dem Rücken eines Esels nach Jerusalem. Man muss den Eindruck dieses Aufzugs auf die Spitzengesellschaftsschicht Judäas beachten. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Leute in Jesu Wirkungsbereich angefangen ihn als den Messias zu bezeichnen. Dies versetzte die Schriftgelehrten, Pharisäer und Sadduzäer in eine äußerst schwierige Position. Ihre ganze Machtstruktur stand kurz davor von jemanden umgestürzt zu werden, der ihre Autorität zutiefst zurückwies. Er hatte sie bei zahlreichen Gelegenheiten als Heuchler und Kraft-händler angeklagt.

Dazu kommt, dass Jesus weder Aehnlichkeit mit Salomo, noch mit David, dem Krieger hatte. Dieser Messias predigte Frieden und Aufklärung! Dies konnte ganz und gar nicht gehen! Schließlich bewahren unehrliche Politiker ihre Macht mit den grundlegenden Mitteln mit denen sie nationalistische Kämpfe inszenieren und ausnutzen. Die judäische Spitze hat in ihrem symbiotischen Verhältnis mit Rom die Hoffnungen der Leute ständig mit Gesprächen vom Messias entflammt, wenn auch diskret (während sie im Geheimen die ganze Idee verspottet haben). Die Messiasidee war ihr Druckmittel gegen Rom; aber der Messias, den jeder erwartete sollte ein politischer Befreier, ein möglicher Kriegsheld, kein bescheidener Zimmermann sein, der unangenehme Kritik über die List und Mani-pulationen seiner eigenen Führer verbreitet! (Wenn der kriegerische Messias wirklich erschienen wäre, wäre

die judäische Spitze in einem Dilemma gewesen, ob zu rebellieren oder ihre römische Symbiose aufrechtzuerhalten. Die spätere Rebellion der Zeloten zu Masada erwies sich tatsächlich als katastophal!)

Angesichts dieser Erwartungen, kann Jesu Ritt nach Jerusalem auf dem Rücken eines Esels - - kein vergoldetes Ross! - - nur als eine äußerste Beleidigung, eine völlige Ablehnung und Verspottung der pharasäischen, öffentlichen Messiasidee als den be-freienden Helden angesehen werden. Hätte es zu der Zeit Zeitungen in Jerusalem gegeben, hätten die leuchtenden Schlagzeilen geschrieen: „DER MESSIAS REITET NACH JERUSALEM AUF EINEM ESEL!" Können Sie sich von Douglas MacArthur vorstellen, dass er aus Korea zurückkehrt und die Pennsylvania Avnue mit einem Fahrrad hinunterfährt? Wie steht es mit einem Roller?

Die ganze Hoffung ihn für ihre Sache anzuwerben wurde durch diese öffentliche Darstellung sehr effektiv und gezielt ausgelöscht. Jesus war kein Pazifist („Ich bin nicht gekommen, Frieden zu senden, sondern das Schwert." - - Matth. 10:34.), aber er war auch kein Dummkopf. Es gibt gerechte Gründe und dann gibt es militärische Situationen, die zum alleinigen Zweck erfunden werden, um die Kontrolle über die Untertanenpflichten des Volkes

aufrechtzuerhalten. Ohne jeden geringsten Zweifel, waren die Römer die einzigen Leute, die dieses Spiel besser spielten als die Sadduzäer und Pharisäer. Die Römer hatten mit fast ihren ganzen eroberten Gebieten und Völkern Beziehungen über eine geteilte Machtausübung hergestellt. Die Leute eines fremden Volkes waren leichter zu kontrollieren, wenn einer ihrer eigenen Leiter als ein geschäftsführender Gouverneur eingesetzt wurde. Aber in der letzten Analyse hatten die Römer das Heer, um somit jeg- liches, belanglose System, das nicht vollständig zusammenarbeitete, zu vernichten. In der Zwischenzeit würde der Regionalvorsitzende in der Sammlung von Tributgeld helfen. Auf solche Weise hatte sich die judäische Elite mit den Meistern der Menschenmanipulation verkuppelt; und die Partnerschaft ist von den betrügerischen Politikern und Mafiabossen von New York und Chicago zu beneiden.

Dieser Gesichtspunkt über Messias’ Ritt nach Jerusalem wird völlig an der ganzen Institutionschristenheit verschwendet. Sie ist sehr klug dazu geführt worden zu glauben, dass die Symbolik des Palmsonntag pazifistisch sei. Im Gegenteil, keine genauere Erklärung hätte über das Massenbewusstsein für die Krafthändler und Manipulatoren gemacht werden können, dass ihre Methoden von Gott selbst verspottet werden. Die Pharisäer jener Tage und die Pharisäer heutzutage merken nicht, dass die Symbolik dieses Rittes wirklich für sie seien! Gott lacht über sie – sie, die denken, dass sie so mächtig und unbesiegbar seien! Und wenn sie denken, dass sie über Gott lachen, dann frage ich mich, ob es irgendeinen Zweifel bezüglich dem gibt, der das letzte Lachen bekommen wird.

In der Tat war Jesus ein Mann friedlicher Mittel; aber er war auch ein Mann des Handels. Er stand nicht müßig dabei, während unschuldige Leute von den Blutegeln dieser patriarchalischen Diktatur bluten gelassen wurden. Was ist die Einstellung der moderen Institutionschristenheit? Falls die Pastoren der Straußenkirche bedauerlicherweise über nichts hinwegsehen, dann ermutigen sie uns aktiv an Pazifismus teilzunehmen. Ihre Sorte von Pazifismus ist nicht einmal passiver Widerstand. Es ist die vergebliche Hoffnung, dass die Meinunng „was wir nicht wissen, macht uns nicht heiss", dass Dinge besser werden, um Gerechtigkeit sicherzustellen ohne uns zu bemühen, dass wenn man die Worte „Frieden, Frieden" oft und lang genug wiederholt, dann vielleicht alles ganz gut heraus kommt.

Gerechtigkeit wird nicht von der Natur garantiert. Es ist die Verantwortung des Menschen, sowohl individuell als auch kollektiv, für sein Unternehmen und fortwährender Operation zu arbeiten. Die Krafthändler konnten kaum größere Zusammenarbeit von den unterdrückten Massen erreichen als die, welche von den Pazifisten ermutigt wird! Natürlich sind die führenden Pazifisten in Wirklichkeit immer die bezahlten Agenten der herrschenden Klasse, besonders auf der internationalen Stufe. Die Schonkostpastoren sagen: „Wenn in der Wüste, lasst uns unsere Köpfe in den Sand stecken. Sicher ist sicher, denn Frieden kann nur durch eine Konfrontation mit der Mammonsregierung sichergestellt werden."

Wie Patrick Henry, einer der größten Patrioten bemerkt hat: „Jene, die Frieden auf Kosten der Freiheit erreichen, verdienen weder noch."

Douglas Reed macht reichlichen Gebrauch von Aufzeichnungen jüdischer Ge-lehrter über dieses Thema in seinem bedeutungsvollen Forschungsabschnitt mit dem Titel „The Controversy of Zion". Reed and viele andere Schriftsteller behaupten irrtümlicher-weise, dass das Judentum seinen Ursprung mit Hesekiel und seinen Zeitgenossen unmittelbar nach der Babylonischen Gefangenschaft findet. Das ist durchaus falsch, obwohl er richtig analysiert, dass der grundlegende Charakter des Judentums vom Pharisäertum abstammt. Wir haben gezeigt, dass Judentum mit dem Aufgang der Pharisäer um 150 vor Chr. entsteht.

Die Bibel zeigt deutlich, dass Esra und Nehemia das Haus Juda von seinem Nichtisraelitischem Blut gereinigt haben. Dennoch hat die „ Idee des Auserwählten Volkes" unter der babylonischen Priesterschaft Fuß gefasst; und unter diesen Babylonier und Judahiten, die nicht nach Jerusalem zurückgekehrt sind, findet der Babylonische Talmud seinen Ursprung. Wie in Josephus aufgezeichnet ist, waren babylonische Priester entweder aus reinblütigem Erbgut oder von gemischten Stammbaum zu verschiedenen Zeiten zwischen der Rückkehr und der Zerstörung des Tempels in 70 nach Chr. nach Judäa gereist. Diese Babylonischen Priester haben ihren Einfluss unter den Pharisäern gefunden. Genauso wie sich Sozialismus in die heutigen Kirchen eingeschlichen hat, haben sich babylonische Ideen ins Pharisäertum hineingeschlichen. Es sind diese Ideen, unter anderem, die die Pharisäer von den anderen Sekten unterschieden hat.

Reed verlässt sich stark auf jüdische Quellen für seine Information. Kastein sagt folgendes, wenn er aus einem Werk mit dem Titel „History and Destiny of the Jews" von Dr. Josef Kastein zitiert: „’Jüdisches Leben war von den Pharasäerlehren reguliert: die ganze Geschichte des Judentums wurde aus einem pharasäischen Gesichtspunkt wiederhergestellt...Pharisäertum hat den Charakter des Judentums gebildet und das Leben und den Gedanken des Juden für die ganze Zukunft...Es macht ‚Separatismus’ sein Haupt-merkmal.’" - -S. 69. Wie Mosaismus, oder was Reed Jehovahismus nennt predigt Pharisäertum Separtismus; aber jüdischer Separatimus ist nicht so viel eine Angelegenheit der Ahnenforschung, sondern eine Angelegenheit der Kultur. Da es keine Möglichkeit gibt, dass ein Jude ein reinblütiger Israelit ist, ist ein Jude entweder ein Mischling, oder er hat trotz allem kein israelitisches Blut.. Wir wir schon mit den Aschkenasen gesehen haben, gibt es gar kein israelitisches Blut in ihnen.

Rabbiner Louis Finkelstein von dem Jüdischen Theologischen Seminar von Amerika fasst es in seinem „The Pharisees, the Sociological Background of Their Faith" auf diese Weise zusammen: „Pharisäertum wurde Talmudismus, Talmudismus wurde mittelalterliches Rabbinertum, und mittelalterliches Rabbinertun wurde modernes Rabbinertum...während dieser Namensänderungen...überlebt die Wesensart derPharisäer unverändert...." - - S. 21. Wie kommt es, dass sich hinsichtlich des antipharisäischen Charakters des Neuen Testaments dieser moderne Judeochristentummythos ergeben hat? Es kann gezeigt werden, dass das eigentliche Wort, ‚Judeochristentum’ von relativ neuem Ursprung ist. Es ist offensichtlich Teil des Waffenvorrats an Ideen im Gedankenkrieg des Zionismus gegen das Christentum.

In Kapitel 21 in der Epistel von Matthäus fordern die Hohenpriester und die Aeltesten Jesu Christi Autorität. Beachten Sie die Sprache des Neuen Testaments und was es über die hinterhältigen Gedankenprozesse der Aeltesten des Talmudismus offenbart: „Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Ich will euch auch ein Wort fragen; so ihr mir das sagt, will ich euch auch sagen aus was für Macht ich das tue: Woher war die Taufe des Johannes? War sie vom Himmel oder von den Menschen? Da dachten sie bei sich selbst und sprachen: Sagen wir, sie sei vom Himmel gewesen, so wird er zu uns sagen: Warum glaubtet ihr ihm denn nicht? Sagen wir aber, sie sei von Menschen gewesen, so müssen wir uns vor dem Volk fürchten; denn sie halten alle Johannes für einen Propheten." – 21:24-26.

Sehen Sie, den Aeltesten war Johannes egal oder was die Leute geglaubt haben, solange sie das benützen konnten, was die Leute geglaubt haben, um sie zu kontrollieren. Jesus hat sie in Verlegenheit gebracht. Ihre Erwiderungsunfähigkeit hat gezeigt, dass sie keine Verpflichtung zum Thema der Taufe hatten! Sie haben sich nur um ihre weltlichen Stellungen gekümmert. Und weil das Thema ihrer Meinung nach nicht ernst war - - ihnen machte es auf die eine Art oder die andere nichts aus - - das ganze Thema der Taufe war nichts weiter als ein Propagandamittel: ein gutes Thema für selbstgerechte Reden und das rhetorische Ausrufen zur Rettung verlorener Seelen und das Weinen von Krokodilstränen! Kurzum, das Thema hatte viel Oeffentlichkeitsbeziehungspotential, aber keiner der Aeltesten haben es ernst genommen, abgesehen von seinem bekehrenden Nutzen.

Das Evamgelium fährt fort: „Und sie antworteten Jesu und sprachen: Wir wissen's nicht. Da sprach er zu ihnen: So sage ich euch auch nicht, aus was für Macht ich das tue." Können Sie sich die Unverschämtheit dieses Zimmermanns Sohns vorstellen? Die Christen, die die Bibel nicht selbst gelesen haben und die sich ausschließlich auf die Interpretationen der konfessionellen Pharisäer heutiger Christenheit verlassen, werden den geistigen Wettkampf der zwischen Jesus und den Machttreibern gespielt wird kaum begreifen. Dennoch ist das ein Hauptthema der Evangelien und von gleicher Bedeutung wie Christi Botschaft von Liebe, Vergebung und Gnade. „Siehe, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe; darum seid klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben." - - Matth. 10:16.

Dann haben sich Umstände zwischen Jesus und den Aeltesten aufgeheizt. Jesus hat seine Verachtung für die scheinheilige Herrscherklasse vor der Menschenmenge ausge-lassen. Er ist für das Status Quo gefährlich geworden. Die Leute haben begonnen unter sich zu murren und haben gefragt warum Jesus so feindselig gegen ihre Anführer gesinnt war. Diese Situation hat nicht geduldet werden können.

Was geschieht, wenn ich zum Beispiel auf einen gut bekannten Pfarrer oder Politiker im Staatsfernsehen zuginge und sagte: „Wahrlich, ich sage euch, die Zöllner und Huren mögen wohl eher ins Himmelreich kommen denn ihr?" Und was würden die Zuschauer denken, wenn ich eine wohl bekannte und angesehene Persönlichkeit wäre? Wie würde der Pfarrer oder der Politiker reagieren?

Dann hat Jesus den Aeltesten das Gleichnis von den bösen Weingärtnern erzählt, die versucht haben den Sohn des Hausvaters zu töten und somit den Besitz des Haushaltvorstands gestohlen haben. „Und da die Hohenpriester und Pharisäer seine Gleichnisse hörten, verstanden sie, daß er von ihnen redete. Und sie trachteten darnach, wie sie ihn griffen; aber sie fürchteten sich vor dem Volk, denn es hielt ihn für einen Propheten." -- 21: 45,46. Kapitel 22 und 23 gehen weiter mit der intellektuellen Abwehr zwischen Jesus und den Aeltesten. Kapitel 23 ist besonderer Aufmerksamkeit wert, weil es Jesu Lehren hinsichtlich der Schriftgelehrten und Pharisäer zusammenfasst:

Da redete Jesus zu dem Volk und zu seinen Jüngern und sprach: Auf Mose's Stuhl sitzen die Schriftgelehrten und Pharisäer. Alles nun, was sie euch sagen, daß ihr halten sollt, das haltet und tut's; aber nach ihren Werken sollt ihr nicht tun: sie sagen's wohl, und tun's nicht. Sie binden aber schwere und unerträgliche Bürden und legen sie den Menschen auf den Hals; aber sie selbst wollen dieselben nicht mit einem Finger regen. Alle ihre Werke aber tun sie, daß sie von den Leuten gesehen werden... Sie sitzen gern obenan über Tisch und in den Schulen und haben's gern, daß sie gegrüßt werden auf dem Markt und von den Menschen Rabbi genannt werden. Aber ihr sollt euch nicht Rabbi nennen lassen; denn einer ist euer Meister, Christus; ihr aber seid alle Brüder... Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr das Himmelreich zuschließet vor den Menschen! Ihr kommt nicht hinein, und die hinein wollen, laßt ihr nicht hineingehen. Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr der Witwen Häuser fresset und wendet lange Gebete vor! Darum werdet ihr desto mehr Verdammnis empfangen. Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr Land und Wasser umziehet, daß ihr einen Judengenossen macht; und wenn er's geworden ist, macht ihr aus ihm ein Kind der Hölle, zwiefältig mehr denn ihr seid!... Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr verzehntet die Minze, Dill und Kümmel, und laßt dahinten das Schwerste im Gesetz, nämlich das Gericht, die Barmherzigkeit und den Glauben! Dies soll man tun und jenes nicht lassen. Ihr verblendeten Leiter, die ihr Mücken seihet und Kamele verschluckt! Weh euch... die ihr die Becher und Schüsseln auswendig reinlich haltet, inwendig aber ist's voll Raubes und Fraßes... die ihr gleich seid wie die übertünchten Gräber, welche auswendig hübsch scheinen, aber inwendig sind sie voller Totengebeine und alles Unflats! Also auch ihr: von außen scheint ihr den Menschen fromm, aber in wendig seid ihr voller Heuchelei und Untugend... So gebt ihr über euch selbst Zeugnis, daß ihr Kinder seid derer, die die Propheten getötet haben. Wohlan, erfüllet auch ihr das Maß eurer Väter! Ihr Schlangen und Otterngezücht! wie wollt ihr der höllischen Verdammnis entrinnen?... auf daß über euch komme all das gerechte Blut, das vergossen ist auf Erden, von dem Blut des gerechten Abel an bis auf das Blut des Zacharias, des Sohnes Berechja's, welchen ihr getötet habt zwischen dem Tempel und dem Altar... Siehe, euer Haus soll euch wüst gelassen werden."

Warum kehren Pastoren konventioneller Christenheit diese Angelegenheit von äußerster Wichtigkeit unter den Teppich? Es ist eindeutig , dass keine heftigere Verdammung spiritueller, politischer und wirtschaftlicher Korruption je aufgezeichnet worden ist als diese Worte von Jesus Christus. Was die meisten Leute versäumen zu ver- stehen ist, dass diese Verdammung für das Judentum gerade so eindeutig wie für die Aeltesten gilt, mit denen Jesus sprach, denn es ihre bis heute erhalten gebliebene Tradition und ist als Judentum bekannt geworden.

Das nächste Mal, wenn Sie jemanden Jesus „Meister" im „christlichen Fernsehen" oder irgendwo anders nennen hören, verweisen Sie sie auf Kapitel 23, Vers 7; und bitte erklären Sie ihnen hinsichtlich Judentums Ursprünge in den Traditionen der Aeltesten und Christi scharf kritisierenden Angriff auf alles Pharasäische. Keine ehrliche Person konnte möglicherweise den diametrischen Gegensatz zwischen Christentum und Judeo-Pharisäertum leugnen. Die heutigen „Gesprächsexperten" zwischen Christen und Juden erwähnen nie diese Wortstreitangelegenheiten zwischen Jesus und Judentum. Es sind immer Christen, die „Verständnis" für das Judentum haben müssen. Die Juden üben nie Nachsicht auf die Christen aus; und die Christen, die diese Einbahnstraße eingehen, ähneln immer mehr Judentums Mammonverehrern.

Die Behauptung, dass Christentum seine Ursprünge dem Judentum schuldet, kann nur in dem Sinne ernst genommen werden, dass Christentum die Antithese des Juden-tums ist. Sie ist eine Reaktion gegen Judentums unterdrückender Sünden. Im nächsten Kapitel wird genau erörtert wie tief and gründlich diese zwei Religionen entgegengesetzt sind.

Ein anderer wesentlicher Gesichtspunkt zu berüchsichtigen ist der, dass Jesus, wie die Propheten des Alten Testaments, zwischen Israeliten und Nichtisraeliten unter-scheidet. Obwohl Jesus nicht exklusiv in seinen Lehren über das Gesetz ist, ist es dennoch eine Tatsache, dass für Jesus wahres Israel eine größere Rolle in der Rettung dieser Welt spielt.

Jesus hält Nichtisraeliten nicht unwürdig für seine Aufmerksamkeit. Die kanaanitische Frau in Kapitel 15 wird durch ihren Glauben an Jesus geheilt, genauso wie alle anderen geheilt worden waren. Die Apostel haben Jesus gefleht sie wegzuschicken, weil sie nicht einer ihrer „Brüder" war. Seine Antwort muss hier aufgezeichnet werden: „Ich bin nicht gesandt denn nur zu den verlorenen Schafen von dem Hause Israel." Das kann als ein Bezug sein auf die Verlorenen Stämme, die überallhin verstreut worden sind; aber es ist auch ein Bezug auf die seelisch verloren Gegangenen. Diejenigen, die sich verirrt haben sind in dem Netz falscher Religion und/oder Klein-gläubigkeit gefangen. Die kananitische Frau erkennt die Tatsache rührend an, dass sie nicht von israelitscher Abstammung sei: „Sie sprach: Ja, HERR; aber doch essen die Hündlein von den Brosamlein, die von ihrer Herren Tisch fallen." - - Vs. 27.

Jesus hat Wahrheit, Recht, Liebe und Barmherzigkeit nicht nur für eine Volksgruppe gepredigt, nämlich die Stammesschickeria. Er hat diese Dinge für alle Leute gepredigt. Dennoch gibt es eine besondere Rolle, die von den Israeliten gespielt werden soll: zum Beispiel die Führerschaftrolle. Das ist, was die Brotsamlein in dieser Ge-schichte darstellen. Nichtisraeliten sollen von uns durch unser Vorbild für Gerechtigkeit, Gehorsam und Wohltätigkeit lernen – und alle Segnungen, die daraus vorgehen. Und es kann wirklich gesagt werden, dass die Nachkommen Israels die Welt zivilisiert haben und ihr Bestes getan haben - - trotz all ihrer Fehler—um dieses Evangelium um die Welt herum zu verbreiten.. Es sind nicht die Juden, die der Welt die Magna Charta, die US- Verfassung, Religionsfreiheit, kulturübergreifende Wohltätigkeit und andere Taten des Hochadels auf einer Massenskala geliefert haben.

Tragen heutige Juden wohltätigen Anlässen bei, die in ihrer Zielsetzung nicht-jüdisch sind? Waren die Juden in der Vergangenheit so freigiebig gewesen? Ein einfacher Blick auf ein jüdisches Scheckbuch würde den Beweis des Umfangs ihrer Großzügigkeit enthalten. Und ihre „Großzügigkeit" gegenüber unterdrückten Minderheiten kann leicht als kalkuliert aufgezeigt werden, um die Sympathien dieser Minderheiten vom wahren Israel wegzugewinnen. Oragnisierte, jüdische „Wohltätigkeit" ist immer an Bedingungen gekoppelt. In der heutigen Zeit ist eine dieser Bedingungen Unterstützung für den Anlass des Zionismus. Es gibt wenig Hoffnung jüdische Großzügigkeit ohne solche Unterstützungszusagen zu empfangen.

Auf der anderen Seite haben das wahre Israel, die angelsächsischen Europäer und Amerikaner, Südafrikaner, Australier, etc. immer großzügig allen Anlässen ohne Bedingungen geschenkt. So viel wie unsere Kritiker es auch hassen zuzugeben, sind wir das wohltätigste Volk, das je gelebt hat. Keine andere Rasse oder Gruppe hat jemals Menschen in Not so reichlich und ohne Rücksicht auf ihre Rasse oder ethnischer Herkunft gegeben. So viel wie die Multikultidenker es hassen zuzugeben, ist das die unbestreitbare Wahrheit. Lassen Sie uns einfach unsere Scheckbücher ansehen.

In Bezug auf den römischen Zenturio, der Jesus gebeten hat einen seiner Diener zu heilen, hat Jesus gesagt: „...Wahrlich ich sage euch: Solchen Glauben habe ich in Israel nicht gefunden!" – Matth. 8:10. Kapitel 12, Vers 21: „und die Heiden werden auf seinen Namen hoffen."

Darüber besteht kein Zweifel, dass die Grundsätze, die Jesus gelehrt hat für alle Menschen gelten; und diese Grundsätze gelten für die Bildung einer gerechten Gesellschaft. Aber es gibt keinen biblischen Beweis, dass Jesus Rassenmischung oder sogar Einbeziehen von Kulturen befürwortet. Rassenunterschiedlichkeit und kulturelle Vielfalt sind ein Teil Gottes Plan auf Erden. Die eigenwillige Idee, dass mit Rassen-beseitigung alle unsere Probleme gelöst würden, soll behaupten, dass wir die Lektionen von Demut und Achtung nicht lernen müssen, welche uns Rassenunterschiedlichkeit und kulturelle Vielfalt liefern. Gesetzgebung, die versucht das natürliche Verlangen des Menschen mit Seinesgleichen zu bleiben zu verbieten, spricht sowohl gegen das Natursystem als auch gegen die Bibel. Genesis, Levitikus und Deuteronomium sind voller Hinweise auf Dinge, die sich mit ihrergleichen fortpflanzen. Jesus schafft niergendwo diese Gesetze ab.

Jesus, der Israelit, schützt sorgfältig seine Erbschaft vor den Schriftgelehrten und Pharisäern. Das Johannesevangelium verzeichnet diesen Wortwechsel zwischen Jesus und den nichtisraelitischen Nachkommen Abrahams. Jesus hat gesagt: „...So ihr bleiben werdet an meiner Rede, so seid ihr meine rechten Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen." Jesus hat ihnen mit einer geistigen Frage eine Falle gestellt und sie haben mit genealogischer Arroganz geantwortet: „Da antworteten sie ihm: Wir sind Abrahams Samen, sind niemals jemandes Knecht gewesen; wie sprichst du denn: "Ihr sollt frei werden "? - - Joh. 8:31-33. In ihrer Antwort kann das Wesen des jüdischen Gruppenbewusstseins gesehen werden.

Erinnern Sie sich daran, dass Esau Jakobs Zwillingsbruder war. Bertrand Comparet fasst in seinem Büchlein Your Heritage"die Situation auf diese Weise zusammen: „Diese edomitischen Juden konnten sagen, dass Abraham einer ihrer Vorfahren durch Esau war, so wie sie es im Johannesevangelium 8:33 getan haben; aber dieses hebräische Blut durch Esau war zum Verschwindungspunkt geschwächt worden, indem man durch 1700 Jahre hindurch nur Leute von kanaanitischer Abstammung ge-heiratet hatte. Deswegen hat sie Jesus Christus wegen dem falschen Anspruch immer noch von abrahamischer (und deshalb schlussfolgernd israelitischer)Abstammung zu sein zurechtgewiesen..." - - S. 27. Und sie machen heute immer noch diese unberechtigte Behauptung.

Diese bestimmten Nachkommen Abrahams waren Mischlinge; und obwohl sie Abstammung von Abraham beanspruchen konnten, konnten sie keine Abstammung von Jakob-Israel beanspruchen. Dennoch ist das genau, was diese Juden tun. Es trifft zu, dass die halbkanaanitischen Nachkommen Abrahams (die schlechten Feigen) nicht wie die Israeliten in Gefangenschaft getragen wurden. Deshalb ist ihr Zugeständnis, „Wir sind niemals jemandes Knecht gewesen" selbstbeschuldigend. Sie konnten unmöglich aus reinrassigem Erbe sein ohne die Erinnerung an die Gefangenschaft!

Erinnern Sie sich auch daran, dass die Edomiten mit der Ernennung von Herodes dem Großen durch Cäsar Aufstieg über die Führungsschicht Israels erhalten hatte. Herodes war ein Mischling, der dem Gesetz entsprechend keinen Anspruch auf Abstammung gehabt hat. Weder haben es diese Pharisäer gehabt. Obwohl einige Pharisäer und Sadduzäer möglicherweise immer noch reinrassige Israeliten waren (Paul war einmal ein Pharisäer gewesen), ist der wichtige Gesichtspunkt, dass die Uebernahme zur Zeit Christi durchaus im Gange war und das ehrwürdige Beharren auf reinrassische Fortpflanzung war eingestellt worden -- oder besser noch, das Verbot gegen Mischehe hat nicht für Kanaaniter gegolten. Das umfassende und bedingungslose Schisma zwischen ihren Traditionen und denen vom wahren Israel ist deshalb leicht zu verstehen.

Sie antworteten und sprachen zu ihm: Abraham ist unser Vater. Spricht Jesus zu ihnen: Wenn ihr Abrahams Kinder wärt, so tätet ihr Abrahams Werke. Nun aber sucht ihr mich zu töten, einen solchen Menschen, der ich euch die Wahrheit gesagt habe, die ich von Gott gehört habe. Das hat Abraham nicht getan. Ihr tut eures Vaters Werke. Da sprachen sie zu ihm: Wir sind nicht unehelich geboren[aus gemischtrassigen Ehen], wir haben einen Vater, Gott. Jesus sprach zu ihnen: Wäre Gott euer Vater, so liebtet ihr mich; denn ich bin ausgegangen und komme von Gott; denn ich bin nicht von mir selber gekommen, sondern er hat mich gesandt. Warum kennet ihr denn meine Sprache nicht? Denn ihr könnt ja mein Wort nicht hören. Ihr seid von dem Vater, dem Teufel, und nach eures Vaters Lust wollt ihr tun. Der ist ein Mörder von Anfang und ist nicht bestanden in der Wahrheit; denn die Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er die Lüge redet, so redet er von seinem Eigenen; denn er ist ein Lügner und ein Vater derselben." - - Joh. Vs. 39-44.

Judentum ist eine Religion von Lügen, wie wir im nächsten Kapitel sehen werden. Das Judentum ist eine Kultur , die sich im geistigen, traditionellen, und sogar in einem genetischen Ausmaß auf geschichtliche, mythologische und Ahnenlügen basiert . Alle waren von den Pharisäern und ihren Nachkommen und Bekehrten erfunden. Jesus erklärt sie zweifellos für Edomiten und keine treuen Anhänger für das Gesetz. Dieser Absatz gilt sowohl für geistige Edomiten, als auch für wörtliche Edomiten. Die Lektion für Israel ist, dass sie den Leuten wie Esau erteilt wird. Das Hauptproblem, mit dem das wahre Israel konfrontiert worden ist, ist das verräterische Benehmen der Israeliten gewesen, die ihre Verantwortung und ihr Erbe zugunsten ihres persönlichen Gewinnes ablehnen.

Jesus hat niergendwo im Neuen Testament die alttestamentliche Voraussetzung der Reinhaltung des Erbguts abgeschafft. Niergendwo öffnet Jesus, der reinrassige Nachkomme Davids, die Schleusentore für Mischehen. Die Lehre von Liebe und Barm-herzigkeit ist für alle Leute, aber das Erbgut muss rein gehalten werden. Andererseits wird keine Gruppe übrig bleiben, die fähig ist das moralische Gesetz einzuführen. Es gibt auch keine Gruppe, die dazu fähig ist eine Regierung aufgrund eines freien und antitotalitären Geistes einzuführen. Wie Geschichte mehr als genügend bewiesen hat, ist das eindeutig Israels Schicksal und Verantwortung.

Eine der falsch verkündeten Meinungen über Israels Samen ist, dass er „gut" sei, während andere Samen (Rassen) automatisch „schlecht" seien. Aber immer und immer wieder haben die Propheten auf Israels eigene Untreue geschimpft. Jesus ist keine Ausnahme. Wir müssen deshalb vorsichtig sein, die Schuld für unseren gegenwärtigen Zustand der Unterwerfung zum Jüdischen Ausländer nicht auf irgendjemand anderen als auf uns zu schieben. Unsere anfängliche Untreue hat uns in diese Lage versetzt. Die „Siebenmal" Strafe (siehe das letzte Kapitel) ist was uns verheißen wurde, wenn wir auf unserem untreuen Benehmen beharrten; aber entgültige Erlösung und das Versprechen der Errettung gehören uns, weil die bedingungungslosen Verheißungen mit dem Samen des Bundes geschlossen worden sind.

Es ist nicht genug für „Rettung" von Abrahams Samen zu sein. Das ist genau, was Johannes der Täufer den Pharisäern und Sadduzäern gesagt hat (Matth. 3:9). Höflich-keitshalber gibt es nichts beschämt zu sein, wenn man nicht von Abrahmams Samen ist. Deshalb ist Rassenhass unter keinen Umständen gerechtfertigt. Jesus bittet uns mit allen Leuten vernünftig und gerecht umzugehen, aber das beinhaltet keine Mischehe. Jesus gibt uns diese Genehmiging nicht.

Natürlich wurde Jesus letztendlich auf der Pharisäers Beharren gekreuzigt. Die Bibel drückt deutlich aus, dass die Schuld für diese Tat auf jüdische Führer gelegt werden muss, ebenso sehr wie auch jüdische Apologeten es ableugnen wollten. Sogar der angeb-lich, unbarmherzige Pontius Pilatus war empfindlich genug - - vielleicht hat er gespürt, dass Jesus wirklich ein gottgesandter, heiliger Mann sein könnte - - um seine Hände von dem ganzen Verfahren zu waschen. Deshalb ist Rom zeremoniell aus dem Weg getreten und hat den Juden erlaubt den Friedensprinz zu erniedrigen, zu foltern und zu ermorden.

„Da ihn die Hohenpriester und die Diener sahen, schrieen sie und sprachen: Kreuzige! Kreuzige! Pilatus spricht zu ihnen: Nehmt ihr ihn hin und kreuzigt ihn; denn ich finde keine Schuld an ihm. Die Juden antworteten ihm: Wir haben ein Gesetz, und nach dem Gesetz soll er sterben; denn er hat sich selbst zu Gottes Sohn gemacht." - - Johannes 19:6,7. Als Pilatus, Bevollmächtigter  über Judäa diese Antwort hörte, ging er und fragte Jesus: Wer bist Du? Aber Jesus würde nicht antworten. Pilatus sagte dann, dass er die Gewalt über Leben und Tod über Jesus hätte. „Jesus antwortete: Du hättest keine Macht über mich, wenn sie dir nicht wäre von obenherab gegeben; darum, der mich dir überantwortet hat, der hat größere Sünde." - - Vs. 11. Und diejenigen, die Jesus in seine Hände lieferten, waren die Oberpriester, der Hohe Rat der Juden. Dies sollte die Angelegenheit der Verantwortung erledigen.

Für diejenigen, die bezweifeln, ob Jesus von Nazareth von angelsächsischer Rasse wäre, werden wir aus folgender Beschreibung Jesu von Publius Lentulus, Statthalter von Judäa, zitieren. Diese war an Tiberius Cäsar, Kaiser von Rom gerichtet, in einer ausgegrabenen Stadt gefunden und in Aramäisch auf einen Stein geschrieben:

„Es lebt zur Zeit ein Mann von einzigartiger Tugend in Judäa, dessen Name Jesus Christus ist, den die Barbaren als einen Propheten ansehen, aber seine Nachfolger lieben und verehren ihn als Gottes unsterblichen Nachkommen. Er ruft die Toten aus den Gräbern zurück, und heilt alle möglichen Krankheiten mit einem Wort oder einer Berührung.

Er ist ein grosser Mann, und gut geformt und von liebenswertem und ehrwürdigem Aussehen; sein Haar besteht aus einer Farbe, die kaum einer gleichkommt, die Farbe der völlig reifen Kastanie und das in Wellen über seine Schultern fällt. Seine Stirn ist hoch, gross und beeindruckend; seine Wangen ohne Flecken oder Falten, schöne Symmetrie; sein Bart dick und die Farbe passend zu seinem Haar, das bis unterhalb seines Kinnes reicht. Seine Augen helles blau, klar und gelassen, schauen unschuldig, ehrfürchtig, männlich und reif.

Im Verhältnis zu seinem Körper, der am vollkommensten und am bezauberndsten ist, sind seine Hände und Arme höchst erfreulich anzusehen.

Er tadelt mit Würde, erteilt Rat mit Milde, seine ganze Ansprache, weder in Wort oder Tat, sei redegewandt und ernsthaft. Keiner hat ihn lachen gesehen, dennoch ist seine Art äußerst angenehm; aber er hat in der Gegenwart von Männern geweint. Er ist gemäßigt, bescheiden und weise; ein Mann, der die Kinder von Männern in jedem Sinn für seine außergewöhnliche Schönheit und seine göttliche Vollkommenheit  übertrifft." (Abgedruckt in einem Artikel von Michael A. Clark in der November 2001 Ausgabe von „Thy Kingdom Come". S. 35.

Wir haben auch ein höchst wortgewandtes Dokument verfügbar, das von Pilatus selbst hinsichtlich Jesus geschrieben worden war. Es wurde irgendwann an Cäsar geschrieben bevor die Pharisäer ihre Klagen gegen Jesus angestrengt hatten. Hören Sie es aus der Quelle:

An Tiberius Cäsar, Kaiser von Rom."

„...Ein junger Mann, wurde gesagt, war in Galiläa erschienen, der mit einer adligen Salbung ein neues Gesetz im Namen des Gottes, der ihn gesandt hatte, predigt. Zuerst war ich besorgt, dass es sein Plan war die Leute gegen die Römer aufzuwiegeln, aber meine Befürchtungen wurden bald verbannt. Jesus von Nazareth hat mehr als ein Freund der Römer als ein Freund der Juden geprochen. Eines Tages als ich am Platz von Siloe vorbeiging, wo ein grosser Menschenauflauf war, habe ich in derMitte der Gruppe einen jungen Mann beobachtet, der gegen einen Baum lehnte und die Menge gelassen ansprach. Mir wurde gesagt, dass es Jesus wäre. Dies hätte ich leicht vermuten können, denn so groß war der Unterschied zwischen ihm und die ihm zuhörten. Sein goldfarbiges Haar und Bart haben zu seiner Erscheinung einen himmlischen Aspekt gegeben. Er erschien ungefähr dreizig Jahre zu sein. Ich habe noch nie einen lieblicheren oder gelasseneren Gesichtsausdruck gesehen. Welch ein Gegensatz zwischen ihm und seinen Zuhörern mit ihren schwarzen Bärten und gelbbraunen Hautfarben!"

Einige Punkte vor der Fortsetzung mit Pilatus’ Brief an Tiberius Pilatus an Cäsar: Erstens , Pilatus ist mit Ehrfurcht an Jesus bewegt. Seine redegewandte Aussage bezeugt, dass sogar ein berüchtigter römischer Beamter es nicht ändern hat können als Jesus zu bewundern. Zweitens, Jesu Haar is blond. Das ist das Zeugnis von Pilatus. Lassen Sie die, die bedrohen, dass Jesus kein weißer Mann war, die Unterlagen lesen. Drittens: Lassen Sie die Geschichtsverfälscher, die behaupten, dass Jesus nicht existiert hat, diesen Brief erklären! In der Tat gibt es so ein Reichtum an zeitgenössischer Dokumentierung hinsichtlich des Lebens Jesu Christi, dass es wie die Verweigerung der Existenz von Abraham Lincoln wäre!

Auf Pilatus zurückkehrend:

„...Ich habe in den Werken der Philosophen nie irgendetwas gelesen, das mit den Grundsätzen Jesu verglichen werden könnte. Er hat einen der rebellischen Juden, so zahlreich in Jerusalem, geantwortet: ‚Gebet dem Kaiser,was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört.’

„...Ich habe Jesus geschrieben und ein Gespräch mit ihm im Kommandeurs-gebäude ersucht. Er ist gekommen. Sie wissen, dass in meinen Adern das spanische mit dem römischen vermischte Blut fließt -- ebenso unfähig von Angst, als auch von schwachem Gefühl. Als der Nazaräer seine Erscheinung gemacht hat, bin ich in meiner fürstlichen Residenz gegangen, und meine Füße waren wie mit einer eisernen Hand zum Marmorpflaster befestigt, und ich habe in jedem Glied gezittert wie ein schuldiger Angeklagter, jedoch war der Nazaräer ebenso ruhig wie die Unschuld selbst...Eine Zeitlang habe ich mit Bewunderung und Ehrfurcht  über diese Art von Mann nachgedacht - -eine Art Mann, die unseren zahlreichen Maler unbekannt ist, welche Form und Figur den ganzen Göttern und Helden gegeben haben. Es gab nichts an ihm, das in seinem Charakter abstieß, dennoch war ich von Ehrfurcht ergriffen und war zu furchtsam mich ihm zu nähern."

„’Jesus,’ habe ich schließlich zu ihm gesagt – und meine Zunge hat gestrauchelt -- ‚Jesus von Nazareth, die letzten drei Jahre habe ich Ihnen genügend Redefreiheit gewährt, noch bedauere ich es. Ihre Worte sind die eines Weisen. Ich weiß nicht ob Sie Sokrates oder Plato gelesen haben, aber das weiß ich, dass es in Ihren Reden eine majestätische Einfachheit gibt, die Sie weit über diese Philosphen hervorhebt."

„...’Ihr Blut wird nicht vergossen werden,’ habe ich mit tiefer Emotion gesagt; ‚Meiner Beurteilung nach sind Sie auf Grund Ihrer Weisheit wertvoller als alle turbulenten und stolzen Pharisäer, die die Freiheit missbrauchen und diese Freiheit wurde ihnen von den Römern gewährt. Sie verschwören sich gegen Cäsar, und tauschen seine Freigebigkeit in Angst um, geben den Ungelernten den Eindruck, dass Cäsar ein Tyrann sei und ihr Verderben begehrte. Unverschämte Kerle! Sie sind sich nicht bewusst, dass sich der Wolf des Tiber manchmal selbst mit der Schafshaut kleidet, um seine bösen Pläne zu vollenden." [Pilatus unterschätzt hier deutlich die Listen der Pharisäer!] „Ich werde Sie gegen sie schützen. Mein Kommandeursgebäude wird ein heiliges Asyl sowohl bei Tag als auch bei Nacht sein."

„Jesus hat sorglos seinen Kopf geschüttelt..."

- - vom Archko Band der historischen Aufzeichnungen, Kongressbibliothek, Washington, D.C.

Als die endgültige Stunde gekommen war, hat Pilatus, ebenso viel wie er Jesus bewunndert hat, keine Wahl gehabt als mit dem Sanhedrin, der Herrscherclique von Judäa zusammenzuarbeiten; viele von ihnen waren Schriftgelehrte und Pharisäer. Die judäische Tribute wurde durch den Sanhedrin geschleust, der deshalb in Rom großen Einfluss hatte. Rom könnte nicht erlauben, dass ein Aufstand wegen eines „aufwieglerischen" Zimmermanns stattfindet! - - noch hatte Rom den Ablauf von Tributgeld unterbrochen haben wollen. Pilatus’ Hals wäre auf dem Hackbrett gewesen, wenn er nicht zusammengearbeitet hätte.

Es gibt keinen Zweifel. Das Judentum ist am Mord Christi schuldig.

„...Sein Blut komme über uns und unsere Kinder... und beugten die Kniee vor ihm und verspotteten ihn und sprachen: Gegrüßet seist du, der Juden König!" - - Matt. 27: 25, 29.

 

 

 

 

 

 

 

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Countdown to the Judgement Day
December 21st, 2012
(Why 2012?)

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